Neuigkeiten

23.03.2016

Karina im Olympiakader

(Wellington) Karina Johannpeter ist in Wellington in den brasilianischen Olympiakader der Springreiter berufen worden. Das Equestrian Festival war Treff- und Trainingspunkt der brasilianischen Reiter [mehr]


19.03.2016

Torben und Dicaprio in Wellington platziert

(Wellington) Torben Köhlbrandt und Dicaprio haben sich in Wellington im Illustrated Properties, einem internationalen 1,40m-Springen, fehlerfrei platziert. Dicaprio zeigte sich frisch und konzentriert[mehr]


18.02.2016

Wiedersehen mit Contecord

Das macht Freude: Vor Jahresfrist gab Torben Köhlbrandt mit einem lachenden und einem weinenden Auge den Schimmel Contecord ab. Der Mexikaner Rodrigo Lambre erwarb das von Köhlbrandt ausgebildete Pfer[mehr]


08.02.2016

Vom Stall Köhlbrandt in den großen Sport

(Valkenswaard) Die inzwischen elf Jahre alte Stute Caretina de Joter, vom Stall Köhlbrandt einst als junges Pferd in Schleswig-Holstein entdeckt und dann in der internationalen Youngstertour geformt u[mehr]


08.02.2016

Casper und Dicaprio zeigen Speed

(Wellington) Torben Köhlbrandt und Karina Johannpeter sind beim Wellington Equestrian Festival in der USA im sportlichen Einsatz. So waren Casper mit Karina und Dicaprio mit Torben in der Speed Challe[mehr]


21.01.2016

WEF - Here we go!

Torben und Karina Johannpeter sind angekommen: Beide nehmen am Wellington Equestrian Festival (WEF) teil. Für Karina beginnt damit die Zusammenarbeit mit dem legendären US-amerikanischen Trainer Georg[mehr]


22.12.2015

Stolz auf Schülerin Friederike

(Berlin) Unsere Schülerin Friederike Eggersmann hat bei der Hippologica in Berlin den Preis der Messe Berlin, eine Springprüfung Kl. S, mit Lauricio für sich entschieden. Friederike und der neun Jahre[mehr]


07.12.2015

CSI Lichtenvoorde gut genutzt

Torben Köhlbrandt ist zurück aus den Niederlanden mit seinen vier Sportpartnern. Das CSI2*/ CSI1*  war für Dante de Joter, den 12 Jahre alten Hengst eine Station, außerdem auch für den neu im Sta[mehr]


Treffer 1 bis 8 von 67
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Aus der Reiterszene

22.01.2017

FN-Bundeskaltblutschau: Schaulaufen der "Dicken" bei der Grünen Woche 2017

Einmal mehr wussten die „Schweren Jungs“ und ihre Damen das Publikum zu begeistern: Die 8. FN-Bundeskaltblutschau im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin war ein voller Erfolg für die deutsche Pferdezucht und sorgte für viele neue Fans der liebenswerten „Dicken“. „Die Stimmung war wieder unglaublich“, freute sich Schauleiterin Dr.  …

Einmal mehr wussten die „Schweren Jungs“ und ihre Damen das Publikum zu begeistern: Die 8. FN-Bundeskaltblutschau im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin war ein voller Erfolg für die deutsche Pferdezucht und sorgte für viele neue Fans der liebenswerten „Dicken“. „Die Stimmung war wieder unglaublich“, freute sich Schauleiterin Dr. Teresa Dohms-Warnecke vom Bereich Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) über den guten Zuspruch. „Erfreulich war auch, dass nicht nur sehr viele Besucher, sondern auch Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft zu uns an den Ring in der Tierhalle gekommen sind.“ Dort bewarben sich 88 Hengste und Stuten um die Titel der Bundessieger 2017, der an je einen Hengst und eine Stute der Rassen Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Schleswiger Kaltblut, Süddeutsches Kaltblut und Schwarzwälder Kaltblut vergeben wurde. Die in Deutschland am meisten verbreitete Kaltblutrasse ist das Rheinisch-Deutsche Kaltblut, das seine genetische Heimat in Belgien hat. Bundessieger 2017 wurde Ursus von Haara (v. Ulano – Orloff) aus der Zucht von Peter Pfeilschmidt aus Freiberg-Zug. Ausgestellt wurde Ursus von den Eheleuten Faßbender aus Kerpen im Rheinland, ebenso wie die selbst gezogene Stute Augusta (v. Arminius II – Nathan), die zur First Lady ihrer Rasse gekürt wurde. Der Titel des Reservesiegers ging an Urmel (v. Udo – Achat) aus der Zucht der Landgut Elbeland' Axien e.G. aus Annaburg und ausgestellt vom sächsischen Landgestüt Moritzburg. Reservesiegerin wurde die Stute Elfe (v. Emilio- Marc) aus der Zucht und im Besitz von Heinrich und Mariella Meyer zu Hücker aus Detmold in Westfalen. Aus dem hohen Norden stammt das Schleswiger Kaltblut, das auf den dänischen Jütländer zurück geht und zu den auf der „Roten Liste“ stehenden, vom Aussterben bedrohten Rassen zählt. Zum Bundessieger kürten die Richter in diesem Jahr den Hengst Ferrero (v. Valentin-Herkules – Regent) aus der Zucht von Peter Thiesen (Loose) und vorgestellt von Bente Lück (Emmelsbüll-Horsbüll). Den Reservesieger konnte auch hier ein Landgestüt präsentieren: den von Karin Kahrs (Verden-Döhlberge) gezogene Strolch (v. Saturn – Major) wurde vom Niedersächsischen Landgestüt ausgestellt. Zur Bundessiegerin erklärte die Jury Greta (v. Torsballig – Munkedal) aus der Zucht von Willi Kohlmeyer (Stolzenau). Ausgestellt wurde sie von Bernd Hansen (Silberstedt), der mit Drossel (v. Sultan – Torsballig) auch die Resevesiegerin präsentierte Im Süden beheimatet ist das Süddeutsche Kaltblut, die heute größte Kaltblutpopulation in Deutschland. Hier stammten sowohl der Siegerhengst Salieri S (v. Solero – Vandino) als auch der Reservesieger Van Gogh (v. Victor – Nussknacker) aus der Zucht des Bayerischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, allerdings wurde Salieri S von Florian Schelle (Deisenhofen) ausgestellt. Einen Doppelerfolg als Züchter und Aussteller verzeichnete Josef Bachmair (Rottach-Egern) mit der Siegerstute Fürstin (v. Salvator II – Vandino) und der Reservesiegerin Rosengräfin (v. Samuel – Valentiner). Übrigens: Fürstins Vater Salvator II war selbst vor vier Jahren Bundessiegerin in Berlin. Das Schwarzwälder Kaltblutpferd stammt – wie der Name schon sagt – aus dem Schwarzwald und wird wegen seiner Dunkelfuchsfarbe auch als Schwarzwälder Fuchs bezeichnet. Sein besonderes Kennzeichen ist die blonde Mähne und der blonde Schweif. Hier stellte das baden-württembergische Haupt- und Landgestüt Marbach mit Markus (v. Markward – Respekt) aus der Zucht von Josef Allgaier (Hofstetten) und Roter Milan (v. Rubin – Vogtsberg), gezogen von Tanya Schmidt und Gerhard Schröder aus Offenburg sowohl den Bundessieger als auch den Reservesieger. Aus der Zucht von Susanne Haessler (Schömberg) stammt die Bundessiegerin Ilona (v. Federsee – Widukind), die von Katrin Mäder aus St. Märgen ausgestellt wurde. Die Bundesreservesieger trägt den Namen Natascha Rosalie (v. Riemer – Dachsberg) und wurde von Roland und Birgit Finsterwald aus Salem gezogen und in Berlin präsentiert. Sie wurde darüber hinaus mit dem Felix-Hoesch-Wanderehrenpreis der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) für ihre Fruchtbarkeitsleistung ausgezeichnet. Die Richter hatten darüber hinaus die Gelegenheit, bei besonders guter Bewertung für leistungsgeprüfte Stuten und Hengste die FN-Bundesprämie zu vergeben. Diese von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verliehene Auszeichnung ging insgesamt an 17 Hengste und 27 Stuten der vier vorgestellten Rassen. Die kompletten Ergebnisse in der Übersicht gibt es unter www.pferd-aktuell.de/Kaltblut.   ↑

22.01.2017

Simon Delestre gewinnt Championat von Leipzig – Marie Ligges führt Familientradition fort

Das Championat von Leipzig brachte auf dem Treppchen zwei Weltklassereiter zusammen, die eins gemeinsam haben: Beide kennen das Siegerpferd Chadino nämlich ziemlich gut… In fließendem Französisch parlierten Andreas Kreuzer (Herford) und Simon Delestre (FRA) nach dem Championat von Leipzig und fachsimpelten über Chadino, diesen 12-jährigen Hengst,  …

Das Championat von Leipzig brachte auf dem Treppchen zwei Weltklassereiter zusammen, die eins gemeinsam haben: Beide kennen das Siegerpferd Chadino nämlich ziemlich gut… In fließendem Französisch parlierten Andreas Kreuzer (Herford) und Simon Delestre (FRA) nach dem Championat von Leipzig und fachsimpelten über Chadino, diesen 12-jährigen Hengst, mit dem Delestre im Championat von Leipzig siegte und sich einen nagelneuen, zirrusweißen Mercedes-Benz CLA 180 Shooting Brake im Wert von 34.000 Euro aus dem Hause Stern Auto Center Leipzig sicherte. Andreas Kreuzer hatte den Hengst nämlich vor fünf Jahren unter seinem Sattel, als dieser noch siebenjährig und somit ganz am Anfang seiner Karriere stand. „Dass Chadino eine enorme Sprunggewalt hat, war damals schon zu spüren und es ist natürlich schön zu sehen, wie er sich entwickelt hat. Simon ist einfach ein Spitzenreiter“, attestierte Kreuzer. Mit Quick Jumper hatte Kreuzer als erstes in das mit 13 Startern besetzte Stechen gehen müssen und legte eine fehlerfreie Runde vor, die fast bis zum Schluss auch in der Zeit nicht unterboten und dann doch noch von zwei Weltklassereitern geschlagen wurde. Zuvor waren Namen wie Gregory Whatelet (BEL), Bertram Allen (IRL), Holger Wulschner und Edwina Tops-Alexander (AUS) gescheitert, wobei Wulschner mit BSC Cavity zwar die schnellste Zeit der Prüfung hatte, aber leider einen Fehler hinnehmen musste. „Ich war selbst ein bisschen überrascht, wie schnell Chadino heute unterwegs war“, strahlte der 35-jährige Simon Delestre, Vize-Weltmeister mit der Mannschaft, über seinen Sieg. Zweiter wurde der Brite Scott Brash mit Hello M’Lord: „Ich wollte schon so schnell wie möglich reiten, aber mein Pferd ist noch ein wenig unerfahren. Ich glaube aber, dass er ein tolles Pferd für die Zukunft ist.“ Eine außergewöhnliche Prüfung lieferte der H. G. Winkler Nachwuchsförderpreis "Goldener Sattel" – in memoriam Debby Winkler, präsentiert von Selleria Equipe. Vier von den Bundestrainern ausgewählte U21-Reiter trafen sich unmittelbar vor dem Championat von Leipzig zu dieser hochspannenden Prüfung mit Pferdewechsel, sprich jedes dieser Jungtalente im Sattel absolvierte den Parcours zunächst mit dem eigenen Pferd und dann noch ein Mal jeweils mit dem Pferd der Konkurrenten. Wer in Summe die höchste Wertnote für Stil und Einfühlungsvermögen zusammensammelte, gewann die Prüfung. In die Siegerlisten des Goldenen Sattel haben sich zu Beginn ihrer Karriere zum Beispiel schon René Tebbel, Philipp Weishaupt und Daniel Deußer eingetragen. Nun ist ein wohlbekannter Name mit frischem Gesicht dazu gekommen, denn die Enkelin des legendären Fritz Ligges, die erst 17-jährige Marie Ligges, zeigte die besten vier Runden. Fritz Ligges war einst Bundestrainer der deutschen Springreiterjugend und prägte unter anderem die Karriere von Marcus Ehning. Sein Sohn Kai, Maries Vater, errang 1990 den dritten Platz im Goldenen Sattel und nun trägt Marie die Familientradition Springreiten erfolgreich fort. Ergebnisse 20. PARTNER PFERD 19. - 22. Januar 2017 Samstag, 21. Januar 2017 Prüfung Nr. 15 SPOOKS-Amateur Trophy Springprüfung Small / Medium / Large, international (CSIAm A+B) 1. Gina Maria Schneevoigt (GER), Taktyk, 0/45,91 sec. 2. Maria Ida Loro (ITA), Tinka´s Riverland, 0/51,44 sec. 3. Jennifer Kleofas (GER), El Marguerite, 0/51,46 sec . 4. Raishun Burch (BER), Coala Z, 0/52,67 sec. 5. Sandy Noack (GER), Lee, 0/52,79 sec. 6. Brigitte Prömer (AUT), Before Sunrise, 0/53,77 sec. Prüfung Nr. 18 SPOOKS-Amateur Trophy Springprüfung Small / Medium / Large, international (CSIAm A+B) 1. Saskia Ohrmund (GER), Tabita, 0/50,24 sec. 2. Raishun Burch (BER), Spotlight Z, 0/55,11 sec. 3. Thomas Sagel (GER), Levisto´s Erbe, 0/58,90 sec. 4. Andre Hanisch (GER), Conesse H, 0/58,91 sec. 5. Wilhelm Haberl (GER), Lesotho, 0/58,97 sec. 6. Silvana Soldmann (GER), Bungee, 0/61,41 sec. Prüfung Nr. 21 SPOOKS-Amateur Trophy Springprüfung Small / Medium / Large, international (CSIAm A+B) 1. Florian König (GER), Soraja von der Mühle, 0/57,89 sec. 2. Hans Helmut Bauer (GER), Chactus, 0/60,81 sec. 3. Valentina Teich (GER), Pikeur Casals, 0/61,45 sec. 4. Georgina Atock (IRL), Ciara 90, 0/62,23 sec. 5. Gerrit Flückken (GER), Chazetto, 0/63,45 sec. 6. Kira Gammersbach (GER), Cupido, 0/67,03 sec. Prüfung Nr. 09 KASK Youngster Cup 2. Qualifikation Springprüfung für Nachwuchspferde, international (CSIYH1*) 1. Kevin Staut (FRA), Vendome d´Anchat, 0/61,25 sec. 2. Guido Klatte (GER), Corisanto, 0/61,63 sec. 3. David Will (GER), Casco, 0/61,69 sec. 4. Eoin Mcmahon (IRL), Dasado, 0/62,45 sec. 5. Maximilian Schmid (GER), Cocolino, 0/63,34 sec. 6. Maurice Tebbel (GER), Don Diarado, 0/64,63 sec. Prüfung Nr. 32 Selleria Equipe präsentiert: Goldener Sattel HGW NachwuchsförderpreisStilspringprüfung mit Pferdewechsel, national (CSN) 1. Marie Ligges (GER), Curly Sue, 33,0 2. Insa Strothmann (GER), Utah, 31,8 3. Beeke Carstensen (GER), Lenett, 30,8 4. Sven Gero Hünicke (GER), Annabella C, 27,9 Bestes Pferd im Pferdewechsel: 1. Utah 33,5 2. Curly Sue 32,8 3. Lenett 29,4 4. Annabella C 27,8 Prüfung Nr. 05 Championat von Leipzig Springprüfung mit Stechen, international (CSI5*) 1. Simon Delestre (FRAU), Chadino, 0/41,14 sec. 2. Scott Brash (GBR), Hello M´Lord, 0/41,31 sec. 3. Andreas Kreuzer (GER), Quick Jumper, 0/41,57 sec. 4. Pieter Devos (BEL), Apart, 0/41,78 sec. 5. Alberto Zorzi (ITA), Cornetto K, 0/44,26 sec. 6. Edwina Tops-Alexander (AUS), Florette van het Lambroeck, 0/44,79 sec.   ↑

22.01.2017

Deutsche Voltigierer trumpfen in Leipzig auf – Finalisten im FEI World Cup Vaulting stehen fest

Die 20. PARTNER PFERD, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen, bot für die internationale Voltigierriege die letzte Möglichkeit für ihren Weltcup zu punkten. Alle drei Siege gingen an deutsche Voltigierer. Die Bundestrainerin der Voltigierer, Ursula Ramge, strahlte nach dem entscheidenden zweiten Umlauf im  …

Die 20. PARTNER PFERD, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen, bot für die internationale Voltigierriege die letzte Möglichkeit für ihren Weltcup zu punkten. Alle drei Siege gingen an deutsche Voltigierer. Die Bundestrainerin der Voltigierer, Ursula Ramge, strahlte nach dem entscheidenden zweiten Umlauf im FEI World Cup der Voltigierer über beide Ohren. Alle ihre Schützlinge hatten bei der letzten Station, die in der Leipziger Messehalle entschieden wurde, überragende Leistungen gezeigt und so erklang in allen Disziplinen – Damen, Herren und Pas de Deux – die deutsche Nationalhymne in der Siegerehrung. Einen echten Durchmarsch lieferte Kristina Boe (Husum). Die Vize-Weltmeisterin konnte in beiden Umläufen den Top-Score landen, auch wenn ihr vierbeiniger Sportpartner Don de la Mar laut Longenführerin Winnie Schlüter „ganz schön beeindruckt von der Atmosphäre war.“ Volles Risiko war Boe gegangen, etwas anderes kommt für die 28-Jährige eh nicht in Frage: „Bei meiner Kür gibt es gar keine Sicherheitsrunde, ich muss immer voll durchziehen und war voll konzentriert.“ Ein bisschen anders lief es bei Torben Jacobs (Ganderkesee) und seiner Partnerin Theresa-Sophie Bresch (Rottenburg). Im ersten Umlauf hatten sie mit Picardo und Patric Looser an der Longe die Konkurrenz dominiert und sich mit über einem Punkt Vorsprung an die Spitze gesetzt. Im zweiten Umlauf lieferten sie allerdings lediglich das zweitbeste Ergebnis, das Polster aus Runde eins sicherte den Sieg der Weltcup-Wertung jedoch ab: „Wir haben irgendwie im zweiten Umlauf nicht so ganz mit dem Pferd zusammen gefunden. Aber in den kommenden sechs Wochen bis zum Weltcup-Finale werden wir noch an dieser Harmonie feilen und hoffentlich dann zwei Mal unsere Leistungen abrufen können“, so Jacobs. Super zufrieden zeigte sich Lokalmatador Daniel Kaiser (Delitzsch): „Ich bin tatsächlich ein bisschen überrascht, denn in Mechelen lief es total schief.“ In Leipzig jedoch gelang Kaiser auf Sir Bernhard von der Wintermühle und Nina Vorberg an der Longe im ersten Umlauf das zweitbeste Ergebnis und er konnte sich im zweiten sogar noch zum Bestergebnis hocharbeiten. So nutzte Daniel Kaiser die letzte Chance, sich für das Finale im FEI World Cup Vaulting vom 2. bis 5. März 2017 in Dortmund zu qualifizieren. Ergebnisse 20. PARTNER PFERD 19. - 22. Januar 2017 Samstag, 21. Januar 2017 Prüfung Nr. 25 FEI World Cup TM Vaulting 2 Umlauf Damen – Voltigieren, international (CVI-W) 1. Kristina Boe (GER), Don de la Mar, 8,469 2. Silvia Stopazzini (ITA), Hot Date Tek, 8,212 3. Nadja Büttiker (SUI), Keep Cool, 7,893 Prüfung Nr. 26 FEI World Cup TM Vaulting 2 Umlauf Herren – Voltigieren, international (CVI-W) 1. Daniel Kaiser (GER), Sir Bernhard v. d. Wintermühle, 8,634 2. Jannik Heiland (GER), Rockard H, 8,558 3. Francesco Bortoletto (ITA), Hot Date Tek, 8,118 Prüfung Nr. 26 FEI World Cup TM Vaulting 2 Umlauf Pas de Deux – Voltigieren, international (CVI-W) 1. Theresa-Sophie Bresch, Torben Jacobs (GER), Picardo, 8,615 2. Silvia Stopazzini, Lorenzo Lupacchini (ITA), Rosenstolz 99, 8,271 3. Jolina Ossenberg-Engels, Timo Gerdes (GER), Dragoner OE, 7,786   ↑

22.01.2017

Equitana 2017: FN-Programm mit Olympiasiegern, Bundestrainern und hochklassigen Pferdeleuten

Essen (fn-press). Ausbildung ist das zentrale Thema im Programm der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), mit dem die FN als Partner der Equitana vom 18. bis 26. März in Essen vertreten ist. Vom Olympiasieger bis Spitzensportler, vom Bundestrainer bis Topausbilder: Wer hochkarätige Pferdeleute aus allen Bereichen des Pferdesportes erleben will,  …

Essen (fn-press). Ausbildung ist das zentrale Thema im Programm der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), mit dem die FN als Partner der Equitana vom 18. bis 26. März in Essen vertreten ist. Vom Olympiasieger bis Spitzensportler, vom Bundestrainer bis Topausbilder: Wer hochkarätige Pferdeleute aus allen Bereichen des Pferdesportes erleben will, ist im FN-Programm auf der Weltmesse des Pferdesportes richtig. Die Themen reichen von der Basisausbildung bis zum Spitzensport. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, für jeden Messebesucher ist etwas dabei. Täglich um 15 Uhr erwarten die Messebesucher folgende Programmpunkte und Experten im großen Ring in Halle 6: „Kinderreitunterricht – kreativ und vielseitig gestalten“: Wie man den Nachwuchs im Kindergarten- und Grundschulalter für das Hobby Reiten und Voltigieren gewinnt und die Begeisterung von Kindern und Eltern erhält, das zeigen am Samstag, den 18. März, Pferdewirtschaftsmeisterin Lina Otto und die mehrmalige Welt- und Europameisterin im Voltigieren Nadia Ehning, vielen besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Zülow. Das vielseitige Reitpferd steht im Mittelpunkt des Programmpunktes „Das Freizeitpferdechampionat: Ein Pferd für alle Fälle“ am Sonntag, 19. März. Mit am Start: Grand-Prix-Reiterin und Kadermitglied Bernadette Brune. „Springreiten: kein Hindernis“ ist das Motto von Heinrich-Wilhelm „Kaiser“ Johannsmann, ehemaliger Nationenpreisreiter, und Georg Christoph Bödicker, internationaler Parcoursbauer. Zusammen mit Reitern des Bundesleistungszentrums Reiten wie Kendra Claricia Brinkop, Dritte der Deutschen Damenmeisterschaften Springen, geben sie Einblick in modernes Springreiten (Montag, 20. März). „Unfallfrei an den Leinen“: Für mehr Sicherheit im Fahrsport wirbt Bundestrainer Karl-Heinz Geiger, der am Fahrertag (21. März) den neuen Kutschenführerschein vorstellt – eine neue Qualifikation, die die FN ab Juni bundesweit anbietet. Nochmal Stichwort Sicherheit: „Vielseitigkeitsreiten, aber sicher“ ist das Thema von Frank Ostholt, Mannschafts-Olympiasieger Vielseitigkeit und Leiter des BLZ, am Sportpferdetag (22. März). Wie geht sicheres Geländereiten, Anforderungen an Sitz und Einwirkung, aber auch Ausrüstungstipps sind Teil des Programms. Am Donnerstag, 23. März, tauschen Grischa Ludwig, Vize-Weltmeister Reining, und Friederike Tophoff-Kaup, Doppel-Europameisterin der ländlichen Vielseitigkeitsreiter, die Pferde und machen den Reitweisenvergleich „Western meets Classic“. Die Dressurfans kommen am Freitag, den 24. März, im Großen Ring auf ihre Kosten, wenn Bundestrainerin Monica Theodorescu eine Lehreinheit gibt. Nochmal Dressur, aber als Mannschaftssport, steht am Samstag, den 25. März, auf dem Programm. Sie sind sozusagen die Deutschen Meister im Quadrillenreiten. Der Reitverein St. Hubertus-Wesel-Obrighoven. Wenn einer weiß, wie Quadrillenreiten geht und warum das Reiten im Team und zur Musik so begeistert, dann die mehrmaligen Sieger im Deutschen Quadrillenchampionat. Ergänzt wird das FN-Programm im großen Ring durch erstklassige Ausbilder, Topreiter und Fachbuchautoren des FNverlags, die täglich von 11 bis 12 und 16 bis 17 Uhr im kleinen Ring in Halle 10/11 ihr Wissen weitergeben. Direkt am kleinen Ring finden Besucher auch den Stand der FN (Nr. D30). Dort bietet der Verband an allen Equitana-Tagen von 10 bis 19 Uhr zusammen mit dem FNverlag, dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) einen umfassenden Informations- und Beratungsservice. Bei Fragen zu den Themen Ausbildung, Jugendarbeit, Breitensport, Turniersport, Vereine und Pferdebetriebe, Pferdehaltung, Zucht oder Persönliche Mitglieder – die FN-Mitarbeiter helfen weiter. Natürlich können sich Turnierteilnehmer am Stand auch wieder eine Liste all ihrer Erfolge ausdrucken lassen. Diverse Gesprächsrunden, Expertengespräche und Aktionen der Persönlichen Mitglieder laden zum Mitmachen ein und bereichern das tägliche Messeprogramm.   ↑

22.01.2017

Leipzig: Niklas Krieg erneut bester Deutscher im Weltcup-Springen

Leipzig (fn-press). Niklas Krieg und das Leipziger Weltcup-Springturnier, das passt einfach zusammen. Im vergangenen Jahr hatte der 23-Jährige aus Villingen-Schwenningen mit seiner Stute Carella die Sensation geschafft und das Weltcup-Springen in den Messehallen für sich entschieden. In diesem Jahr waren die beiden erneut bestes Paar und belegten  …

Leipzig (fn-press). Niklas Krieg und das Leipziger Weltcup-Springturnier, das passt einfach zusammen. Im vergangenen Jahr hatte der 23-Jährige aus Villingen-Schwenningen mit seiner Stute Carella die Sensation geschafft und das Weltcup-Springen in den Messehallen für sich entschieden. In diesem Jahr waren die beiden erneut bestes Paar und belegten hinter Gregory Wathelet (BEL) und Kevin Staut (FRA) Rang drei. Gleich sieben deutsche Paare überstanden in den Leipziger Messehallen den ersten Umlauf der Weltcup-Qualifikation ohne Fehler. Im sechzehnköpfigen Stechen sollte es jedoch nicht für einen deutschen Sieg reichen. Der belgische Vize-Europameister Gregory Wathelet und seine westfälische Stute Coree (von Cornet Obolensky-Liberty Life) waren in 41.77 Sekunden die Schnellsten. Kevin Staut, Mannschaftsolympiasieger aus Frankreich, und Reveur de Hurtebise HDC waren nur wenig langsamer – 41.94 Sekunden. Das bedeute Rang zwei und weiterhin die Führung in der Weltcup-Wertung. Ein Feld mit vielen jungen und erfolgreichen deutschen Reitern im Stechen führte der 23-jährige Niklas Krieg an. „Klar hätte ich heute gerne zum zweiten Mal hier gewonnen. Aber ich bin trotzdem sehr, sehr glücklich darüber, wie es heute gelaufen ist“, sagte der Baden-Württemberger. „Ich glaube, meinen Pferden gefällt hier richtig gut. Carella hatte letztes Jahr eine längere Verletzungspause, aber sie hat im Stechen schon wieder super mitgekämpft.“ Im vergangenen Jahr hatte Krieg mit der jetzt 13-jährigen Holsteinerin (von Clearway-Concerto) nach seinem Sieg in Leipzig noch die Qualifikation für das Weltcup-Finale in Göteborg geschafft. Seine Teilnahme am diesjährigen Finale hat Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit seinem Holsteiner Casello (von Casall-Carolus) in Leipzig wohl festgezurrt. Der 53-Jährige hat nunmehr 41 Weltcup-Punkte auf dem Konto und liegt auf Rang sieben des Zwischenrankings. „Ich bin froh, dass ich jetzt wahrscheinlich die entscheidenden Punkte für Omaha habe. Das war heute das Optimum. Es waren viele richtig schnelle Pferde im Stechen, da hätte ich auch keine Chance gehabt, wenn ich eine Sekunde schneller gewesen wäre.“ Bei 44.22 Sekunden stoppte die Zeit für die beiden Mannschaftsbronze-Gewinner von Rio. Hinter Beerbaum reihten sich die weiteren deutschen Paare ein. Der Herforder Markus Brinkmann und sein Holsteiner Pikeur Dylon (von Diamant de Semilly-Carry) sammelten nach Stuttgart zum zweiten Mal Weltcup-Punkte und liegen nun mit 19 Zählern auf Rang 36 des Zwischenrankings. Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) und sein Oldenburger-Springpferd Cato (von Chequille-Ratsherr) wurden Sechste. Rang sieben belegten der 21-jährige amtierende Europameister der Jungen Reiter, Guido Klatte jun. (Lastrup) und Quinghai, ebenfalls aus dem OS-Zuchtverband, abstammend von Quidam de Revel-Cordalme. Die beiden mussten als erstes Paar von 40 in den Umlauf starten, hielten sich aber, genau wie im Stechen, schadlos und wurden mit weiteren Weltcup-Punkten belohnt. Insgesamt sind es nun 32 Zähler und Rang 16 im Zwischenranking. Der 22-jährige Maurice Tebbel (Emsbüren), Mitglied der Perspektivgruppe Springen, und der westfälische Chacco-Blue-Sohn Chacco’s Son leisteten sich einen Fehler im Stechen und wurden 13. Mit einem ärgerlichen Strafpunkt für Zeitüberschreitung verpassten Marco Kutscher (Bad Essen) und Clenur (Oldenburger Springpferd von Carinue-Fernando) das Stechen. Bereits am Freitag, in der Qualifikation für das Leipziger Weltcup-Springen, hatten sich sowohl Beerbaum als auch die junge Garde der deutschen Springreiter von ihrer besten Seite gezeigt. „Es ist einfach toll zu sehen, wie die jungen Reiter ihre Chancen nutzen und das Vertrauen, das wir in sie setzen, bestätigen. Das macht uns als Trainer natürlich stolz“, bilanzierte Co-Bundestrainer Heiner Engemann. Für die Spitzenreiter der Weltrangliste, Daniel Deußer (Mechelen/BEL) und Christian Ahlmann (Marl), gab es in Leipzig nicht viel zu holen. Der gebürtige Hesse Deußer kassierte mit Equita van’t Zorgvliet acht Strafpunkte im Stechen. Für Christian Ahlmann und seinen For-Pleasure-Sohn Epleaser van’t Heike kam bereits im Umlauf zu zwei Abwürfen noch ein Strafpunkt für Zeitüberschreitung hinzu. Für die Teilnahme am Weltcup-Finale benötigen beide noch einige Punkte. Deußer liegt mit 29 Zählern auf Rang 19 des Rankings, Ahlmann mit 20 Zählern auf Rang 29. Marcus Ehning (Borken) erreichte das Stechen in Leipzig nach acht Strafunkten mit Gin Chin van het Lindenhof ebenfalls nicht. Doch mit insgesamt 41 Punkten liegt er auf einem aussichtsreichen sechsten Rang im Weltcup-Ranking. Ebenso aussichtsreich sieht es bei Holger Wulschner (Klein Belitz) aus. Mit seinem Hannoveraner BSC Skipper (von Stolzenberg-Lord Liberty) leistete er sich einen Fehler im Umlauf. Dennoch hatte Wulschner bereits vor Leipzig in Mechelen, La Coruna, Stuttgart und Helsinki insgesamt 31 Weltcup-Punkte gesammelt. Omaha, die Hauptstadt des US-Bundestaats Nebraska, ist in diesem Jahr Austragungsort des Weltcup-Finales der Springreiter und damit das erste große Saisonziel der weltbesten Parcoursspezialisten. Auf dem Weg dorthin ist die Messe Partner Pferd in Leipzig das zehnte von 13 Qualifikationsturnieren, bei denen es wichtige Punkte für das Finale zu holen gibt, das vom 29 März bis 2. April ausgetragen wird. Die 18 besten Paare aus der Westeuropa-Liga erhalten nach der letzten Qualifikation in Göteborg (22. bis 26. Februar) die Startgenehmigung für Omaha. Bis dahin stehen noch die Qualifikation in Zürich (27. bis 29. Januar) und Bordeaux (3. bis 5. Februar) auf dem Programm. Das Weltcup-Ranking finden Sie hier. Das Leipziger Weltcup-Turnier Partner Pferd feiert in diesem Jahr übrigens seinen 20. Geburtstag. Bereits am Freitag begrüßten die Veranstalter den insgesamt 1-Millionsten- Besucher in den Messehallen. Die diesjährige Ausgabe der Partner Pferd brach mit fast 72.000 Besuchern und 250 Ausstellern ebenfalls bisherige Rekorde. Nicht nur Springreiten stand auf dem Programm, sondern auch Weltcup-Qualifikationen in Voltigieren und Vierspänner-Fahren. Alle Ergebnisse finden Sie hier: engarde.de/events/139/ jbc   ↑

22.01.2017

Sensationeller Spitzenpreis zum Jahresbeginn Kopfnummer 1 für 200.000 Euro versteigert

Das Verdener Auktionsjahr des Hannoveraner Verbandes begann mit einem sensationellen Spitzenpreis. Mit der Kopfnummer 1 wurde Darjeeling in einen Dressurstall nach Luxemburg verkauft. „Die Verdener Auktionen haben schon zu Jahresbeginn volle Fahrt aufgenommen“, freute sich Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Insgesamt wurden für die 87 Reitpferde  …

Das Verdener Auktionsjahr des Hannoveraner Verbandes begann mit einem sensationellen Spitzenpreis. Mit der Kopfnummer 1 wurde Darjeeling in einen Dressurstall nach Luxemburg verkauft. „Die Verdener Auktionen haben schon zu Jahresbeginn volle Fahrt aufgenommen“, freute sich Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Insgesamt wurden für die 87 Reitpferde im Schnitt 18.879 Euro angelegt. Der Don Darius/Royal Blend-Sohn Darjeeling (Z.: Klaus Kropp, Bremen, Ausst.: Filjan Müller, Nienburg) ist mit allen Qualitäten ausgestattet, die ein modernes Dressurpferd auszeichnen. Er überzeugte schon in der Trainingszeit mit seiner „ hannoverschen Einstellung“, wie es Auktionator Bernd Hickert ausdrückte. Der Zuschlag erfolgte bei 200.000 Euro, einer Marke, die bislang bei einer Verdener Auktion im Januar noch nicht erreicht wurde. Er wird in denselben Profihänden auf große Aufgaben vorbereitet wie seinerzeit Bundeschampiont Quizmaster. Man darf sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Darjeeling bei Championaten freuen. Bestbezahltes Springtalent war der großrahmige Sam XL v. Stanley/Conteur (Z. u. Ausst.: H. & W. Wilking GbR, Stemwede). Den bereits mit Turniererfolgen ausgestatteten Fünfjährigen mit dem Gardemaß von 1,80 Meter sicherte sich ein Springstall aus Niedersachsen für 33.000 Euro. Besonders die internationale Verdener Kundschaft war in Kauflaune, 43 Reitpferde werden Deutschland verlassen. Käufer aus Spanien sicherten sich alleine zehn Auktionspferde, gefolgt von Frankreich (9) und der Schweiz (6). „Schon Anfang Januar war das Interesse an unseren Auktionspferden groß, die Kollektion bestach durch Vielseitigkeit und das große Angebot von Pferden für die unterschiedlichsten Anforderungen“, sagte Jörg-Wilhelm Wegener. Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade fügte hinzu: „Das attraktive Angebot ist ein starkes Zeichen für das Vertrauen der Züchter in die Verdener Auktionen.“ Weitere Informationen und Ergebnisse: www.hannoveraner.com   ↑

22.01.2017

Leipzig: Andreas Kreuzer Dritter im Championat

Der Deutsche Meister Andreas Kreuzer (Herford) war mit seinem Wallach Quick Jumper am Samstag bester deutscher Starter im Championat von Leipzig. Die Prüfung am vorletzten Tag des internationalen Leipziger Turniers ist neben dem Weltcup-Springen am Sonntag einer der sportlichen Höhepunkte der Messe Partner Pferd. Den Sieg im Championat sicherte  …

Der Deutsche Meister Andreas Kreuzer (Herford) war mit seinem Wallach Quick Jumper am Samstag bester deutscher Starter im Championat von Leipzig. Die Prüfung am vorletzten Tag des internationalen Leipziger Turniers ist neben dem Weltcup-Springen am Sonntag einer der sportlichen Höhepunkte der Messe Partner Pferd. Den Sieg im Championat sicherte sich der Franzose Simon Delestre mit Chadino. Delestre, der in Rio wegen einer Verletzung seines Pferdes auf die Olympia-Teilnahme verzichten musste, startete nun in Leipzig mit seinem Chacco-Blue-Sohn Chadino als letzter ins 13-köpfige Stechen und schnappte dem Briten Scott Brash noch den Sieg vor der Nase weg. Weniger als zwei Zehntelsekunden trennten die beiden letztlich. Der Franzose, aktuell Nummer Fünf der Weltrangliste, benötigte 41.14 Sekunden. Brash, Nummer neun der Welt, dem es im Hinblick auf Rio wie Delestre ergangen war, erreichte in 41.31 Sekunden die Ziellinie. Zwei weitere Zehntelsekunden mehr benötigte Andreas Kreuzer (41.57sec). Der amtierende Deutsche Meister und sein elfjähriger Hannoveraner-Wallach Quick Jumper (von Quidam‘s Rubin/Escudo I) qualifizierten sich als erstes Paar für das Stechen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war der Jubel des jungen Reiters groß darüber, in diesem hochklassigen Feld überhaupt die entscheidende Runde erreicht zu haben. „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mich nicht ärgert, dass die beiden am Ende schneller waren“, schmunzelte der 26-jährige Herforder. „Aber es überwiegt die Freude, dass ich heute in der Lage war so ein Stechen zu reiten und so nah an diesen beiden Weltklasse-Jungs dran war. Das macht Hoffnung für dieses Jahr und darauf, dass ich demnächst auch mal ganz oben stehe.“ Chadino, den Oldenburger-Hengst von Delestre, kennt Kreuzer ebenfalls gut. „Als Siebenjährigen durfte ich ihn mal ein Jahr lang reiten und ich bin beeindruckt zu sehen, wie toll sich das Pferd mit Simon weiterentwickelt hat.“ Der zwölfjährige Chadino stammt aus der Zucht von Paul Schockemöhles Gestüt Lewitz und ist erst seit September in Delestres Beritt. Doch auch mit der Entwicklung seines Quick Jumpers kann Kreuzer absolut zufrieden sein. „Das letzte Jahr verlief schon super, aber ich sah mich noch nicht in der Lage ein Stechen so kompromisslos schnell zu reiten. Das fühlte sich heute gut an und war ein wichtiger Schritt. Ich freue mich unheimlich. Jetzt muss ich noch ein bisschen mehr Routine mit meinen Pferden bekommen und hoffen, noch mehr solcher Chancen zu bekommen, die Weltspitze weiter anzugreifen.“ Neben Kreuzer erreichten noch vier weitere deutsche Reiter das Stechen. Holger Wulschner (Klein Belitz) und sein Holsteiner BSC Cavity (von Caretino/Lansing) leisteten sich einen Fehler und belegten Rang sieben. Die neue Nummer eins der Weltrangliste, Daniel Deußer, kassierte mit seinem westfälischen Schimmelwallach Cornet d’Amour (von Cornet Obolensky/Damiani) ebenfalls einen Abwurf und wurde Neunter. Ebenso erging es Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) mit dem Westfalen Ayers Rock (von Acrado/Barbados). Die beiden wurden Elfte vor Markus Renzel (Oer-Erkenschwick) und dem Holsteiner Casquero (von Colbert/Cassini I). Am morgigen Sonntag steht zum Abschluss der Partner Pferd der Weltcup der Springreiter und Vierspännerfahrer auf dem Programm. Der MDR überträgt ab 14.10 Uhr in der Sendung Sport im Osten live aus Leipzig. Alle Starterlisten und Ergebnisse finden Sie hier: engarde.de/events/139/   ↑

22.01.2017

Westfälin gewinnt den „Goldenen Sattel“ vor drei Holsteinern

Marie Ligges aus Ascheberg hat den HGW Nachwuchspreis „Der Goldene Sattel“ in Leipzig gewonnen. Die 17-jährige hatte überaus respektable Konkurrenz aus Schleswig-Holstein: Beeke Carstensen, Insa Strothmann und Sven-Gero Hünicke. Hinter Ligges belegte Insa Strothmann aus Krummesse Rang zwei vor der erst 15 Jahre alten Beeke Carstensen aus Sollwitt  …

Marie Ligges aus Ascheberg hat den HGW Nachwuchspreis „Der Goldene Sattel“ in Leipzig gewonnen. Die 17-jährige hatte überaus respektable Konkurrenz aus Schleswig-Holstein: Beeke Carstensen, Insa Strothmann und Sven-Gero Hünicke. Hinter Ligges belegte Insa Strothmann aus Krummesse Rang zwei vor der erst 15 Jahre alten Beeke Carstensen aus Sollwitt und dem Fehmarner Reiter, dem Deutschen Meister der Jungen Reiter, Sven-Gero Hünicke.   ↑