Neuigkeiten

23.03.2016

Karina im Olympiakader

(Wellington) Karina Johannpeter ist in Wellington in den brasilianischen Olympiakader der Springreiter berufen worden. Das Equestrian Festival war Treff- und Trainingspunkt der brasilianischen Reiter [mehr]


19.03.2016

Torben und Dicaprio in Wellington platziert

(Wellington) Torben Köhlbrandt und Dicaprio haben sich in Wellington im Illustrated Properties, einem internationalen 1,40m-Springen, fehlerfrei platziert. Dicaprio zeigte sich frisch und konzentriert[mehr]


18.02.2016

Wiedersehen mit Contecord

Das macht Freude: Vor Jahresfrist gab Torben Köhlbrandt mit einem lachenden und einem weinenden Auge den Schimmel Contecord ab. Der Mexikaner Rodrigo Lambre erwarb das von Köhlbrandt ausgebildete Pfer[mehr]


08.02.2016

Vom Stall Köhlbrandt in den großen Sport

(Valkenswaard) Die inzwischen elf Jahre alte Stute Caretina de Joter, vom Stall Köhlbrandt einst als junges Pferd in Schleswig-Holstein entdeckt und dann in der internationalen Youngstertour geformt u[mehr]


08.02.2016

Casper und Dicaprio zeigen Speed

(Wellington) Torben Köhlbrandt und Karina Johannpeter sind beim Wellington Equestrian Festival in der USA im sportlichen Einsatz. So waren Casper mit Karina und Dicaprio mit Torben in der Speed Challe[mehr]


21.01.2016

WEF - Here we go!

Torben und Karina Johannpeter sind angekommen: Beide nehmen am Wellington Equestrian Festival (WEF) teil. Für Karina beginnt damit die Zusammenarbeit mit dem legendären US-amerikanischen Trainer Georg[mehr]


22.12.2015

Stolz auf Schülerin Friederike

(Berlin) Unsere Schülerin Friederike Eggersmann hat bei der Hippologica in Berlin den Preis der Messe Berlin, eine Springprüfung Kl. S, mit Lauricio für sich entschieden. Friederike und der neun Jahre[mehr]


07.12.2015

CSI Lichtenvoorde gut genutzt

Torben Köhlbrandt ist zurück aus den Niederlanden mit seinen vier Sportpartnern. Das CSI2*/ CSI1*  war für Dante de Joter, den 12 Jahre alten Hengst eine Station, außerdem auch für den neu im Sta[mehr]


Treffer 1 bis 8 von 67
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Aus der Reiterszene

27.09.2016

Apropos Pferd & CSI2* Arena Nova 2016: Eine perfekte Symbiose aus Spitzensport & Messe wird 25 - Hugo Simon gratuliert persönlich

Seit 25 Jahren wird die Arena Nova in Wr. Neustadt Anfang Oktober für vier Tage zum Pferdesport Hotspot, denn die Apropos Pferd verbindet Messe, Show und Spitzensport und bietet damit ein perfektes Programm für alle Pferdefreunde und die, die es noch werden wollen.
 
Hugo Simon gratuliert persönlich

Publikumsliebling Hugo Simon, der erst kürzlich  …

Seit 25 Jahren wird die Arena Nova in Wr. Neustadt Anfang Oktober für vier Tage zum Pferdesport Hotspot, denn die Apropos Pferd verbindet Messe, Show und Spitzensport und bietet damit ein perfektes Programm für alle Pferdefreunde und die, die es noch werden wollen.
 
Hugo Simon gratuliert persönlich

Publikumsliebling Hugo Simon, der erst kürzlich im Rahmen des Vienna Masters 2016 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich erhalten hatte, will nur mehr bei ausgewählten Turnieren an den Start gehen in Zukunft. Die Arena Nova hat er nicht nur wegen seiner Freundschaft zu Veranstalter Michael Rösch fix auf seinem Turnierplan: „Ich freue mich auf die Arena Nova weil da immer sehr gute Stimmung ist und das jedes Jahr das Optimale für Reiter und Pferd gemacht wird.“
 
Ist Hugo heuer wieder in Rekordlaune?

2014 siegte Österreichs Ausnahmespringreiter Hugo Simon mit seinen damals 72 Jahren im Großen Preis vom Sportland Niederösterreich und war damit der älteste Reiter, der jemals einen internationalen Grand Prix gewonnen hatte. Er wäre aber nicht Hugo Simon wenn er nicht 2015 dann erneut gewonnen hätte, seinen eigenen Rekord wieder eingestellt und gleichzeitig einen neuen aufgestellt hätte. Damit ist er nicht nur der älteste Grand Prix Sieger auf dem internationalen Parkett sondern auch der einzige Reiter, der drei Mal den Großen Preis vom Sportland Niederösterreich gewonnen hat.
Macht Hugo heuer den Hattrick perfekt und wird der erste Reiter in der 25-jährigen Geschichte der Apropos Pferd und dem CSI Arena Nova der drei Mal in Folge den Großen Preis vom Sportland Niederösterreich gewinnt?
 
APROPOS PFERD 2016
Internationales Springturnier
CSI2* Arena Nova
06.-09. Oktober 2016
www.csi-arenanova.at Eintritt im Messepreis inkludiert
 
Messe
4 Hallen (11.500 m²) + Freigelände (ca. 33.000 m²)
06. – 09. OKTOBER 2016
täglich 9:00 - 19:00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene … € 18,00
Uniformierte, Studenten … € 16,00
Senioren Donnerstag und Freitag … € 10,00
Senioren Samstag und Sonntag … € 16,00
Behinderte mit Ausweis … € 16,00
Familienkarte bis 3 Kinder/2 Erw. … € 45,-
Blinde/Rollstuhlfahrer + Begleitperson … je € 10,00
Kinder (6 bis 15 Jahre) … € 10,00
Freitag Nachmittag Erwachsene … € 9,00, Kinder … € 3,00

Donnerstag Familientag – Erwachsene € 13,00 & Kinder 6 bis 15 J. € 3,--

Tickets im Vorverkauf über TicketJet   ↑

25.09.2016

Ludger Beerbaum: Nach 158 Starts für Deutschland ist Schluss - Rekord-Springreiter beendet aktive Karriere im Nationalteam

Im August 1985 fing es an. In der irischen Hauptstadt Dublin ritt Ludger Beerbaum seinen ersten Nationenpreis im deutschen Springreiter-Team. 133 Starts bei den internationalen Mannschaftswettkämpfen und 24 Championatsteilnahmen sollten folgen. Wie bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro angekündigt, hat Beerbaum am Samstagabend in Barcelona  …

Im August 1985 fing es an. In der irischen Hauptstadt Dublin ritt Ludger Beerbaum seinen ersten Nationenpreis im deutschen Springreiter-Team. 133 Starts bei den internationalen Mannschaftswettkämpfen und 24 Championatsteilnahmen sollten folgen. Wie bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro angekündigt, hat Beerbaum am Samstagabend in Barcelona seine Karriere im Nationalteam beendet. Als Einzelreiter will er dennoch weiterhin international starten.

Mit einem Sieg im Nationenpreis-Finale in der katalanischen Metropole, wo er 1992 mit Classic Touch einen seiner größten Erfolge feierte, den Gewinn seiner olympischen Einzel-Goldmedaille, verabschiedet sich Beerbaum also aus der deutschen Springreiter-Equipe. Der Reiterei wird er aber natürlich erhalten bleiben. Schließlich will er weiterhin bei internationalen Turnieren antreten. Außerdem hat er zu Hause in Riesenbeck ein Unternehmen zu leiten. Dort führt er einen Trainingsstall, in dem junge und talentierte Reiter und Pferde ausgebildet werden, dort finden Turniere statt und wird Pferdezucht betrieben. „Das Leben hat es gut mit mir gemeint. Es gab Höhen und Tiefen in meiner Karriere. Aber es war eine tolle Zeit und ich bin mit mir im Reinen.“ In den kommenden Monaten will er kürzer treten, auch mal in den Urlaub fahren. Konkrete Turnierpläne, etwa für die Weltcup-Saison, habe er aber noch nicht.

Bereits nach der Mannschaftsentscheidung bei den Olympischen Spielen im August hat der 53-jährige angekündigt, künftig nicht mehr für die deutsche Mannschaft zu starten. „Es war ein schönes Gefühl, noch einmal gebraucht zu werden und das in mich gesetzte Vertrauen auch zurückgeben zu können“, sagte er damals. Einen Tag zuvor hatte er mit seinem Holsteiner-Wallach Casello dem deutschen Team dank einer entscheidenden Nullrunde die Teilnahme am Stechen um die Bronzemedaille ermöglicht, die am Ende auch gewonnen wurde. „Meine Pferde sind noch nicht so alt, ich bin es schon. Ich spüre den Atem der jüngeren Reiter in meinem Nacken. Der gesamte Sport und vor allem die Leistungsdichte haben sich extrem weiterentwickelt in den letzten Jahren. Es wird Zeit, Platz für Jüngere zu machen. Natürlich wollte ich meine Karriere nicht einfach so auslaufen lassen, sondern den richtigen Moment erwischen.“

Den hat er nun in Barcelona abgepasst. Wie 1985 alles Anfing, daran kann sich Peter Hofmann, Vorsitzender des Springausschusses und Chef des traditionsreichen Mannheimer Maimarkt-Turniers, noch gut erinnern. „Der damalige Bundestrainer Hermann Schridde bat mich damals um eine Wildcard für Ludger Beerbaum. Er war sehr gut platziert im Großen Preis und erhielt anschließend die Startgenehmigung für Aachen. So nahm das Schicksal seinen Lauf“, erzählt Hofmann. Somit könnte man Mannheim als Startpunkt der großen Karriere betrachten. Seine ersten Nationenpreise ritt Beerbaum ebenfalls im Jahr 1985.

„Seine Entscheidung, in Barcelona den Abschied aus der Nationalmannschaft zu nehmen, nötigt mir großen Respekt ab, ist es ihm doch gelungen, auf der Höhe der Zeit aufzuhören. Diese Entscheidung im richtigen Moment zu treffen ist nur ganz wenigen gegeben und das macht einen großen Sportler aus“, sagt Hofmann. „Natürlich ist auch ein Stück Wehmut dabei, geht doch eine große Ära zu Ende. Er war fast 30 Jahre lang ein wesentlicher Garant für die Erfolge Deutschlands und ist in vielerlei Hinsicht ein Vorbild und das Aushängeschild des deutschen Springsports. Stets hat er sich mit Vehemenz für unseren Sport und auch für unseren Verband in der Öffentlichkeit eingesetzt. Zielstrebigkeit und Kompromisslosigkeit zeichnen ihn aus, er geht keinem Streit aus dem Weg, aber nur so kommt man weiter.“

Vorbild, Familienmitglied, Ratgeber

Einer, der Ludger Beerbaum ebenfalls seit seinen Anfängen im Parcours kennt, ist Heinrich-Wilhelm Johannsmann. „Ich habe altersmäßig einen kleinen Vorsprung und ihn in seinen jungen Jahren mit seinem Pferd Wetteifernde erlebt. Es ist einfach imponierend, wie er sich nach vorne gearbeitet hat und über Jahrzehnte unter den ersten Zehn der Weltrangliste ist. Das ist seine Motivation, immer einer der Besten zu sein“, sagt Johannsmann, der Beerbaum als akribisch, präzise und zukunftsorientiert beschreibt.

Die beiden ritten lange Jahre auch gemeinsam auf internationalen Turnieren. „In meiner aktiven Zeit sind wir zusammen die großen Parcours abgelaufen und haben uns gemeinsam vorbereitet“, erinnert sich Johannsmann. „Ludger Beerbaum war immer kurz vorher noch der Anlaufpunkt, mit dem Dinge besprochen wurden. Er kannte nicht nur seine Pferde, hat sich nicht nur auf seine Reiterei konzentriert, sondern er kannte auch die Pferde seiner Mitstreiter und deren Reitweisen. Er hatte immer noch den ein oder anderen Tipp kurz vor dem Parcours.“

Seine erste Olympische Medaille gewann Ludger Beerbaum 1988 in Seoul – Teamgold. Einer seiner Mannschaftskollegen war seinerzeit Wolfgang Brinkmann. „Ludger Beerbaum war damals blutjung, er ritt in der Mannschaftswertung nicht sein eigenes Pferd, sondern bekam The Freak zur Verfügung gestellt. Da dachte ich mir auch, was das jetzt wohl wird. Er war direkt vor mir dran als erster Starter und legte eine Nullrunde hin, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, das war einfach fantastisch und hervorragend“, sagt Brinkmann. „Seine Entscheidung kann ich angesichts seines Alters absolut verstehen. Aber er wird fehlen, besonders in solchen Situationen, wie wir sie gerade in Rio gehabt haben. Diese Nerven muss erstmal einer haben.“

Als einen ganz wichtigen Teil seines Teams beschreibt Ludger Beerbaum immer wieder Madeleine Winter-Schulze. Ihr und ihrem verstorbenen Mann gehörten und gehören seit vielen Jahren die erfolgreichen Pferde, die Beerbaum im Parcours ritt und noch immer reitet, wie zum Beispiel seine aktuellen Pferde Chiara und Casello. „Als mein Mann und ich einen Reiter für unsere Pferde gesucht haben, sagte der damalige Bundestrainer Herbert Meyer, dass wir den besten nehmen müssen, und das sei Ludger Beerbaum. Und so ist es gekommen“, erinnert sich die große Unterstützerin des deutschen Pferdesports. Das Gespräch fand 1997 während des Wiesbadener Pfingstturniers statt. Seitdem sind die Namen Beerbaum und Winter-Schulze nicht mehr zu trennen. „Ludger ist für mich ein Familienmitglied und ich bin es für ihn“, sagt Madeleine Winter-Schulze.

Mehr als 30 Jahre lang war Beerbaum für die deutsche Equipe im Einsatz. „Er hat sich vom jungen Wilden zum Leitwolf entwickelt und vielen Championatsmannschaften seinen Stempel aufgedrückt“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. „Diese Championatskarriere ist ziemlich einzigartig.“ Bei insgesamt 24 Championaten ist Beerbaum für Deutschland angetreten, dabei hat er 21 Medaillen gesammelt. Vier goldene und eine bronzene bei Olympia, zwei goldene sowie je eine silberne und bronzene bei Weltreiterspielen und sechs goldene, vier silberne sowie zwei bronzene bei Europameisterschaften. Neun Mal war Beerbaum deutscher Meister. Mit 134 Nationenpreis-Starts ist er unbestrittener Rekordhalter. 105 Starts hat Hans-Günter Winkler gesammelt.

Nicht nur unzählige Pferde hat Beerbaum in den großen Sport gebracht. Auch für junge Reiter war er immer ein wichtiger Ratgeber. „Was er mir an Erfahrung und Motivation mitgegeben hat, das kann man gar nicht in Worte fassen“, sagt Daniel Deußer. Der 35-Jährige hat seit 2013 seine ersten vier Championate allesamt an der Seite von Ludger Beerbaum bestritten und drei Medaillen mit ihm gesammelt. In Barcelona bestritten die beiden jetzt einmal mehr zusammen das Nationenpreisfinale. „Er war vom Beginn meiner Karriere an bei allen wichtigen Prüfungen dabei und war immer der große Motivator. Schon als kleiner Junge habe ich vor dem Fernseher gesessen, wenn er geritten ist. Er war und ist eines meiner großen Vorbilder. Als Teammitglied wird er fehlen, aber er wird ja weiterhin als Ratgeber mit all seiner Erfahrung an unserer Seite sein.“ jbc   ↑

25.09.2016

EM Montelibretti: Doppel-Silber für Junge Reiter - Hella Meise ist mit First Flights Beauty Vielseitigkeits-Vizeeuropameisterin der Jungen Reiter

Bei den Europameisterschaften der Nachwuchsvielseitigkeitsreiter in Montelibretti in Italien haben die deutschen Jungen Reiter wie im Vorjahr die Silbermedaille im Team gewonnen, dazu gab es Silber in der Einzelwertung für Hella Meise (Gütersloh) mit First Flights Beauty.

Die Europameisterschaften der Jungen Reiter fanden gemeinsam mit den  …

Bei den Europameisterschaften der Nachwuchsvielseitigkeitsreiter in Montelibretti in Italien haben die deutschen Jungen Reiter wie im Vorjahr die Silbermedaille im Team gewonnen, dazu gab es Silber in der Einzelwertung für Hella Meise (Gütersloh) mit First Flights Beauty.

Die Europameisterschaften der Jungen Reiter fanden gemeinsam mit den Junioren im Militärreitzentrum in Montelibretti in der Nähe von Rom statt. Wie ihre jüngeren Kollegen lagen auch die U21-Reiter sowohl nach Dressur und Gelände auf Goldkurs – sowohl in der Team- als auch der Einzelwertung. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Tina Krüger (Eching) kassierte mit Dolce Mia vier Abwürfe, Hanna Knüppel (Kisdorf) zwei und die bis dahin auch in der Einzelwertung führende Sportsoldatin Marie-Sophie Arnold aus Warendorf ebenfalls drei Abwürfe. Auf ihr lastete am Ende der ganze Druck, zumal Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) ihren Ikarosz vor der Verfassungsprüfung zurückgezogen hatte und die Mannschaft somit nur noch zu dritt war. Bereits der erste Abwurf kostete Teamgold, der Fehler am letzten Sprung den Einzeltitel. Mit 54,4 Minuspunkten wurde Arnold Vierte vor Hanna Knüppel, die am Abend zuvor noch auf Platz drei gelegen hatte.

Auch Einzelreiterin Rebecca Juana Gerken (Rümpel), nach Dressur und Gelände Zweite, kam nicht strafpunktfrei ins Ziel. Wie Arnold kassierte sie drei Abwürfe und beendete die EM damit auf Platz sechs. Die deutsche Mannschaft sicherte sich mit einem Endstand von 177,9 Minuspunkten Silber hinter den Franzosen mit 169,9 Minuspunkten. Bronze ging an die Mannschaft des Gastgebers Italien (207,2), die neben den Belgiern (235,8/Platz vier) als einzige Mannschaft die EM in kompletter Besetzung beendete.

Den Vogel schoss damit Hella Meise ab, die erstmals ein Championat für Deutschland bestritt und sich während der drei Tage kontinuierlich steigerte. Nach der Dressur noch 18te, beendete sie die anspruchsvolle Geländeprüfung mit ihrer Trakehner Stute First Flight Beauty ohne Strafpunkt und rückte damit auf Platz sechs in der Einzelwertung vor. Den Parcours bewältigte sie mit nur einem Abwurf und konnte danach miterleben, wie einer nach dem anderen hinter ihr Endergebnis von 53,7 Minuspunkten zurückfiel. Einzig die Französin Marie Charlotte Fuss mit Sillas de la Nee konnte sie mit einer Nullrunde und einem Endergebnis von 51,8 Minuspunkten vor ihr platzieren und damit den Titel gewinnen. Für Hella Meise gab es die Silbermedaille. „Damit hätte ich nie gerechnet. Ich wollte einfach nur eine gute Leistung abliefern“, sagte sie. „Im Grunde bin ich ganz froh, dass ich als Einzelreiterin am Start war und damit ohne Druck reiten konnte.“ Die Bronzemedaille konnte sich mit Alexis Goury mit Trompe L’Oeil D’Emery mit 53,9 Minuspunkten sichern.

„Die beiden Silbermedaillen und die Plätze vier bis sechs sind ein tolles Ergebnis, das sich sehen lassen kann, auch wenn nach Dressur und Gelände die Hoffnungen natürlich hochgesteckt waren. Zusammen mit den beiden Goldmedaillen für unsere Junioren war das ein insgesamt sehr erfolgreiches Championat“, zog Equipechefin Hanna Rogge ihr Fazit.

Für Tierarzt Wolfgang Leistner war die EM in Montelibretti nach 35 Jahren der letzte Einsatz als Mannschaftstierarzt bei einem Championat. Auch für Bundestrainer Rüdiger Schwarz (66) ging eine Ära zu Ende. 1987 hatte zunächst das Amt des Bundestrainers der Pony-Vielseitigkeitsreiter übernommen, später dann das Training der Junioren und Jungen Reiter und der Perspektivgruppe Vielseitigkeit. Während dieser Zeit sammelten seine Nachwuchsreiter mehr als 80 Medaillen bei Championaten, davon alleine 36 goldene – die ganz aktuellen eingerechnet.   ↑

25.09.2016

EM Montelibretti: Doppel-Gold für deutsche Junioren - Anais Neumann und Pumuckel E sind neue Europameister

Die deutsche Juniorenmannschaft hat bei den Vielseitigkeitseuropameisterschaften in Montelibretti in Italien erfolgreich den Titel verteidigt und mit 126,6 Minuspunkten die Goldmedaille vor Frankreich (131,3) und Großbritannien (143,5) gewonnen. Darüber hinaus sicherte sich Anais Neumann (Nürmbrecht) mit Pumuckel E den Titel in der Einzelwertung.

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Die deutsche Juniorenmannschaft hat bei den Vielseitigkeitseuropameisterschaften in Montelibretti in Italien erfolgreich den Titel verteidigt und mit 126,6 Minuspunkten die Goldmedaille vor Frankreich (131,3) und Großbritannien (143,5) gewonnen. Darüber hinaus sicherte sich Anais Neumann (Nürmbrecht) mit Pumuckel E den Titel in der Einzelwertung.

Nach Dressur und Geländeritt war das deutsche Quartett mit komfortablem Vorsprung auf das französische Quartett ins Springen gestartet. Am Ende wurde es aber dann doch eng. Ausgerechnet dem mit Abstand führenden Jerome Robiné (Darmstadt) mit Guccimo R unterliefen im Parcours drei Abwürfe. „Damit habe ich eigentlich nicht gerechnet. An sich ist er im Springen sehr vorsichtig. Aber es ist eben noch nicht so unerfahren und wirkte am Ende doch ein bisschen müde“, sagte Jerome Robiné ein bisschen enttäuscht. Mit 45,4 Minuspunkten fiel der 18-Jährige auf Platz sieben der Einzelwertung zurück. An seiner Stelle durfte sich die Deutsche Meisterin Anais Neumann (Nürmbrecht) mit Pumuckel E die Goldmedaille in der Einzelwertung umhängen lassen. Vor dem Springen noch an zweiter Stelle, brachte sie ihr Ergebnis von 38,5 Minuspunkten nach Dressur und Geländeritt mit einer Nullrunde sicher nach Hause. Ebenfalls fehlerfrei blieb auch Vizemeisterin Emma Brüssau (Schriesheim) mit der Trakehner Stute Donnerstag, punktete mit 42,7 Minuspunkten fürs Team und rückte selbst bis auf Platz vier in der Einzelwertung vor. Ein Abwurf unterlief dagegen Titelverteidigerin Johanna Zantop (Kirchheim/Teck) mit FBW Santana’s Boy, dazu kam ein Zeitstrafpunkt. Ihr „Streichergebnis“ von 46,9 Minuspunkten reichte aber immer noch für Platz zehn.

Nur zwei Plätze dahinter, auf Rang zwölf, landete Einzelreiterin Lara Schapmann (Ostbevern) mit Quinzy Royal mit 49,9 Minuspunkten. Ihr unterlief ebenso ein Abwurf wie der zweiten Einzelreiterin Caecilia Reemtsma (Großwalmstorf), die mit 73,8 Minuspunkten ihr erstes Championat im Mittelfeld auf Platz 41 beendete.

Die Silbermedaille in der Einzelwertung ging wie im Vorjahr der ehemalige Ponyeuropameister Victor Levecque mit Phunambule des Auges aus Frankreich, Bronze ging an die Schwedin Sofia Sjoborg mit DHI Mighty Dwight.   ↑

23.09.2016

Mit Pi & Pa in der Baltic Horse Show - Cellagon Dressur Matinée

(Kiel) Die einen lieben den Springsport, die anderen die Dressur: beidem trägt die Baltic Horse Show (6. - 9. Oktober) Rechnung: Die Cellagon Dressur Matinée bringt den Grand Prix de Dressage und die Grand Prix Kür nach Kiel und dazu das Finale des LVM Cups Dressur, das den Zukunftshoffnungen im Dressursport gilt. Mit Piaffen & Passagen werden vor  …

(Kiel) Die einen lieben den Springsport, die anderen die Dressur: beidem trägt die Baltic Horse Show (6. - 9. Oktober) Rechnung: Die Cellagon Dressur Matinée bringt den Grand Prix de Dressage und die Grand Prix Kür nach Kiel und dazu das Finale des LVM Cups Dressur, das den Zukunftshoffnungen im Dressursport gilt. Mit Piaffen & Passagen werden vor allem Norddeutschlands Dressurasse die „Halle rocken“.

Allen voran der Landesmeister von Schleswig-Holstein und Hamburg, Wolfgang Schade. Der Hamburger gewann im September zum dritten Mal in Folge - einmal mit Willi Wacker, zweimal mit Dressman - den Titel nach drei Meisterschaftsprüfungen. Schade trifft auf viele vertraute Gesichter: Kristy Oatley, Australiens Olympia-und WM-Offensive mit Wohnsitz in Norddeutschland ist in Kiel dabei und auch die jüngste Derbysiegerin aller Zeiten, Kathleen Keller aus Luhmühlen, die 21-jährig das Deutsche Dressur-Derby vor wenigen Jahren gewinnen konnte.

Mannschafts-Europameisterin dabei

Aus dem deutschen B-Kader Dressur ist Jan-Dirk Giesselmann aus Barver bei der Baltic Horse Show am Start. Der Pferdewirtschaftsmeister erhielt im Juni die Kaderberufung. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit der Mannschafts-Europameisterin Nadine Husenbeth (Sottrum). Husenbeth zählte zu der deutschen Equipe, die in Hagen a.T.W. in diesem Jahr Gold bei den ersten U25-Europameisterschaften gewann. Insgesamt werden zehn Dressurreiterinnen und -reiter für die Cellagon Dressur Matinée erwartet.

Die beginnt mit dem Grand Prix de Dressage am Samstag um 08.00 Uhr in der Kieler Sparkassen-Arena und setzt sich am Sonntag mit zwei Prüfungen fort: ab 08.00 Uhr geht es in einer Dressurprüfung Kl. L um das Finale des LVM Cups, in dem die besten Junioren aus Schleswig-Holstein antreten. Um zehn Uhr wird „zum Tanz“ für Pferde und Reiter gebeten - mit der Grand Prix Kür, die optisch und akkustisch ein eigenes Highlight setzt.

Tickets für die Baltic Horse Show 

Karten kosten zwischen fünf und zehn Euro (Kinder) und 9 bis 29 Euro (Erwachsene)- je nach Tag und Sitzplatz. Kinder von 6 bis 16 Jahren haben am Donnerstag und Freitag, dem Steiskal-Kindertag der Baltic Horse Show, freien Eintritt.  Kinder bis 5 Jahre haben an allen Tagen freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch. Am Freitag gibt es „Late Night Tickets“ für acht Euro pro Person und gültig ab 17.00 Uhr. Buchbar sind auch 2016 komfortable Business-Seats, also gepolsterte und nummerierte Sitzplätze für 25 Euro (Freitag) und 29 Euro (Samstag und Sonntag). Alle Infos: Telefon (01806) 991175 oder per e-mail unter kundenservice-baltic-horse-show@eventim.de. Nähere Informationen auch unter  https://www.eventimsports.de/ols/bhs    ↑

23.09.2016

Jan Wernke mit Doppelerfolg zum Auftakt

(Damme) Zwei Prüfungen, zwei Siege - Springreiter Jan Wernke hat zum Auftakt des CSI Damme alles richtig gemacht. Der junge Profi aus Holdorf gewann die ersten Prüfungen der Mittleren und der Großen internationalen Tour im Reitsportzentrum Damme. Mit dem Lord-Pezi-Nachkommen Lorelli gelang eine tadellose und schnelle Runde in der Mittleren Tour,  …

(Damme) Zwei Prüfungen, zwei Siege - Springreiter Jan Wernke hat zum Auftakt des CSI Damme alles richtig gemacht. Der junge Profi aus Holdorf gewann die ersten Prüfungen der Mittleren und der Großen internationalen Tour im Reitsportzentrum Damme. Mit dem Lord-Pezi-Nachkommen Lorelli gelang eine tadellose und schnelle Runde in der Mittleren Tour, mit dem Hannoveraner Fuchs Vabio setzte sich Wernke gleich danach auch noch in der Großen Tour an die Spitze.

Das CSI Damme steuern an diesem Wochenende etliche Profis und Amateure an. Sportanlage und Wetter machen alles möglich: Geritten wird unter dem Hallendach, draußen kann mit den Pferden gebummelt und locker geritten werden und das nutzen die Turniergäste gern. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) pilotierte die Stute Daisy durch die Große Tour und wurde Neunte hinter ihrem WM-Teamkollegen Carsten-Otto Nagel (Wedel), der die Holsteiner Stute Alina auf Rang acht ritt. Hinter dem sichtlich zufriedenen Jan Wernke wurde Jan Sprehe (Löningen) Zweiter mit Coeur de Lion, WM-Reiter Sören Pedersen (Dänemark) folgte mit Tailormade Cavetta als Dritter.

Tatsächlich ist das internationale Turnier in Damme die erste Gelegenheit, den Schritt in die nahe Hallensaison zu machen: soll heißen - die Parcours werden kürzer, und darauf müssen sich Pferde und Reiter wieder einstellen. So hat Carsten-Otto Nagel, Vize-Europameister 2009 und 2011 und Mannschafts-Weltmeister 2010, zum Beispiel ein ganzes Pferdegeschwader dabei. U.a. auch eines seiner Top-Pferde mit Holiday by Solitour, sowie den zehn Jahre alten Womanizer. Und auch der Doppelsieger des Auftakts, Jan Wernke, nutzt die internationale Turnierofferte in der Nachbarschaft von Holdorf, um seine Pferde wieder auf Indoor-Sport einzustellen.   ↑

22.09.2016

Sarah, Janin und Maya Johanna sind die Finalistinnen bei "Zeig und Dein Talent"

(Kiel) Jetzt hat das Warten und Voten ein Ende: Die drei Finalistinnen von „Zeig uns Dein Talent“ präsentiert von Pikeur und Eskadron bei der Baltic Horse Show (6. -  9. Oktober) in Kiel stehen fest. Die Minishetties von Sarah Sumfleth (Wrestedt Otenem),  Janin Richters (Hamburg) Show „Vertrauen in Freiheit“ und Maya Johanna Japp (Großbarkau) mit  …

(Kiel) Jetzt hat das Warten und Voten ein Ende: Die drei Finalistinnen von „Zeig uns Dein Talent“ präsentiert von Pikeur und Eskadron bei der Baltic Horse Show (6. -  9. Oktober) in Kiel stehen fest. Die Minishetties von Sarah Sumfleth (Wrestedt Otenem),  Janin Richters (Hamburg) Show „Vertrauen in Freiheit“ und Maya Johanna Japp (Großbarkau) mit „Zauber der Verständigung“ treten zur größten Talentshow im Norden an.

Das Ergebnis des Online-Votings war eindeutig und übertraf auch die Erwartungen der Veranstalter. Aus insgesamt zehn tatsächlich zauberhaften Bewerbungsvideos, die online verfügbar waren, wählten die Pferdefans ihre Favoriten für „Zeig uns Dein Talent“ präsentiert von Pikeur und Eskadron aus. Mehr als 30.000 Votings gab es zwischen dem 1. und 21. September. Am Freitag, 7. Oktober, ab 20 Uhr steigt nun die große Talentshow zum zweiten Mal bei der Baltic Horse Show. Sarah Sumfleth zeigt ihre Minishetties in Motion, Maya Johanna Japp verblüfft mit Jazul und Kess Kess (Zauber der Verständigung) und Janin Richters und ihr Faxi kommen mit ganz wenig „Zubehör“ beim Reiten und Spaß haben aus. In Kiel haben dann die Zuschauer in der Halle „das Wort“ und entscheiden, wer das Finale von „Zeig uns Dein Talent“ gewinnt.

Noch kein Ticket? Die gibt es noch online im Ticketshop (www.baltic-horse-show.de), unter Telefon (01806) 991175 oder per e-mail unter kundenservice-baltic-horse-show@eventim.de, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Achtung: Speziell am Freitag sind Late Night Tickets für acht Euro - gültig ab 17.00 Uhr - verfügbar!   ↑

20.09.2016

Michaels-Beerbaum, Pedersen, Nagel - alle wollen nach Damme

Ab unter das Hallendach - der Wechsel von Outdoor zu Indoor steht unmittebar bevor und das Reitsportzentrum Damme öffnet als erste Veranstaltung vom 22. - 25. September die Tore für ein CSI1* „unterm Dach“. Diese Chance nutzen auch Reitsportpromis gern. Meredith Michaels-Beerbaum aus Thedinghausen, die gerade mit der deutschen Equipe Olympiabronze  …

Ab unter das Hallendach - der Wechsel von Outdoor zu Indoor steht unmittebar bevor und das Reitsportzentrum Damme öffnet als erste Veranstaltung vom 22. - 25. September die Tore für ein CSI1* „unterm Dach“. Diese Chance nutzen auch Reitsportpromis gern. Meredith Michaels-Beerbaum aus Thedinghausen, die gerade mit der deutschen Equipe Olympiabronze gewann, kommt mit zwei Pferden nach Damme, Carsten-Otto Nagel (Wedel), der 2010 zusammen mit Michaels-Beerbaum WM-Gold gewann, hat gleich mehrere Pferde genannt und auch Sören Pedersen - WM-Teilnehmer aus Dänemark - hat einige vierbeinige Sportpartner dabei.

Dammes Veranstalter dürfen sich über die große Resonanz auf die Hallen-Offerte freuen. Markus Beerbaum, Ehemann von Michaels-Beerbaum und selbst einst Welt- und Europameister, sparte schon 2015 nicht mit Lob für das Konzept der Hallenturniere und die einladenden Bedingungen. Nun will auch seine Frau diese Vorzüge nutzen. Zwischen der Global Champions Tour in Wien und dem Longines Masters in Los Angeles, nimmt sie sich Zeit für die jüngeren Pferde in Damme.

Dammes CSI1* beginnt am Donnerstag mit dem obligatorischen Vet-Check der Pferde, ab 16.30 Uhr beginnt der Sport mit dem Auftakt n der Mittleren Tour, danach folgt schon die erste Runde der Großen Tour.Am Freitag, Samstag und Sonntag beginnen die Turniertage um 09.00/ 09.30 Uhr. Insgesamt 26 Prüfungen bietet das CSI1* Damme vom Stilspring-Wettbewerb bis zum Großen Preis mit Stechen. Den dürfen die Teilnehmer sogar mit zwei Pferden pro Reiter/ Reitern erobern. Am Freitagabend wird zum „Chill out“ ins Restaurant Finestro gebeten, am Samstag folgt dem Sportprogramm die Riders-Party.   ↑