Neuigkeiten

23.03.2016

Karina im Olympiakader

(Wellington) Karina Johannpeter ist in Wellington in den brasilianischen Olympiakader der Springreiter berufen worden. Das Equestrian Festival war Treff- und Trainingspunkt der brasilianischen Reiter [mehr]


19.03.2016

Torben und Dicaprio in Wellington platziert

(Wellington) Torben Köhlbrandt und Dicaprio haben sich in Wellington im Illustrated Properties, einem internationalen 1,40m-Springen, fehlerfrei platziert. Dicaprio zeigte sich frisch und konzentriert[mehr]


18.02.2016

Wiedersehen mit Contecord

Das macht Freude: Vor Jahresfrist gab Torben Köhlbrandt mit einem lachenden und einem weinenden Auge den Schimmel Contecord ab. Der Mexikaner Rodrigo Lambre erwarb das von Köhlbrandt ausgebildete Pfer[mehr]


08.02.2016

Vom Stall Köhlbrandt in den großen Sport

(Valkenswaard) Die inzwischen elf Jahre alte Stute Caretina de Joter, vom Stall Köhlbrandt einst als junges Pferd in Schleswig-Holstein entdeckt und dann in der internationalen Youngstertour geformt u[mehr]


08.02.2016

Casper und Dicaprio zeigen Speed

(Wellington) Torben Köhlbrandt und Karina Johannpeter sind beim Wellington Equestrian Festival in der USA im sportlichen Einsatz. So waren Casper mit Karina und Dicaprio mit Torben in der Speed Challe[mehr]


21.01.2016

WEF - Here we go!

Torben und Karina Johannpeter sind angekommen: Beide nehmen am Wellington Equestrian Festival (WEF) teil. Für Karina beginnt damit die Zusammenarbeit mit dem legendären US-amerikanischen Trainer Georg[mehr]


22.12.2015

Stolz auf Schülerin Friederike

(Berlin) Unsere Schülerin Friederike Eggersmann hat bei der Hippologica in Berlin den Preis der Messe Berlin, eine Springprüfung Kl. S, mit Lauricio für sich entschieden. Friederike und der neun Jahre[mehr]


07.12.2015

CSI Lichtenvoorde gut genutzt

Torben Köhlbrandt ist zurück aus den Niederlanden mit seinen vier Sportpartnern. Das CSI2*/ CSI1*  war für Dante de Joter, den 12 Jahre alten Hengst eine Station, außerdem auch für den neu im Sta[mehr]


Treffer 1 bis 8 von 67
<< Erste < Vorherige 1-8 9-16 17-24 25-32 33-40 41-48 49-56 Nächste > Letzte >>

Aus der Reiterszene

30.06.2016

Es geht los: Pferde, Wetten, Hüte, Emotionen beim Derby-Meeting

 „Tout Hamburg“ ist in bewegung, wenn der Hamburger Renn-Club (HRC) vom 2. - 10. Juli zum Derby-Meeting auf die Rennbahn in den Stadtteil Horn bittet. Dort ist die tolle Derby-Woche zuhause seit mehr als hundert Jahren. „Home of the Derby“ prangt als großes, unübersehbares Plakat am altehrwürdigen Tribünengebäude und signalisiert die Verbundenheit  …

 „Tout Hamburg“ ist in bewegung, wenn der Hamburger Renn-Club (HRC) vom 2. - 10. Juli zum Derby-Meeting auf die Rennbahn in den Stadtteil Horn bittet. Dort ist die tolle Derby-Woche zuhause seit mehr als hundert Jahren. „Home of the Derby“ prangt als großes, unübersehbares Plakat am altehrwürdigen Tribünengebäude und signalisiert die Verbundenheit der Veranstaltung mit genau diesem Standort in Hamburg. Und beim HRC weiß man sehr gut, dass „die Horner“ bei allem Trubel, den das Derby-Meeting mit sich bringt „ihr“ Derby schätzen und lieben.

Sieben aufregende Tage
Höhepunkt der sieben Renntage ist Sonntag, der 10. Juli, wenn um ca. 17.10 Uhr das IDEE 147. Deutsche Derby in Horn über 2.400 Meter gelaufen wird. Aktuell stehen 19 dreijährige Kandidaten auf der Meldeliste für das mit 650.000 Euro dotierte Spitzenereignis des deutschen Turfs. Und wie immer werden sich die Rennbahnbesucher über die Frage auf wen sie denn wetten, den Kopf zerbrechen… Boscaccio von der Besitzergemeinschaft Rainer Hupe & Friends ist der haushohe Favorit in den Wettbüros nach vier gewonnenen Rennen, gefolgt von Wai Key Star (Stall Salzburg) und El Loco (Gestüt Röttgen)….. Gewettet werden kann übrigens schon ab 50 Cent überall an Wettschaltern auf dem Rennbahngelände im Innenbereich der Bahn und vor den Tribünen.

Die Renntage in Hamburg-Horn bieten wertvolle Gruppe-Rennen, hinzu kommen Specials wie etwa am Dienstag, 5. Juli, das legendäre Alpine Motorenöl-Seejagdrennen. Es ist das meistfotografierte Rennen in Deutschland, denn es führt spektakulär durch den Teich auf dem Horner Rennbahngelände und manchmal gehen die Jockeys auch unfreiwillig baden….
 
Jeden Tag Spannung pur
Spannung pur birgt bereits der erste Renntag am 2. Juli, der ganz klassisch mit dem Franz-Günther von Gaertner-Gedächtnisrennen ein echtes Highlight bietet. Nur 24 Stunden später, am 3. Juli, ist der pferdewetten.de - Großer Hansa-Preis das Glanzlicht des zweiten Renntages und mit 70.000 Euro dotiert.

Das Derby-Meeting bietet am Dienstag, Mittwoch und Freitag spannende Rennen ab dem späten Nachmittag, am Mittwoch und Freitag erstmals sogar Lunch-Races, das sind Trabrennen zur Mittagszeit. Dann öffnet die Rennbahn bereits ab 11 Uhr ihre Tore für Besucher.

Mit dem Sparkasse Holstein-Cup beinhaltet der dritte Renntag ein mit 55.000 Euro dotiertes Rennen der Gruppe III über die Sprintdistanz von 1.600 Metern. Ein Fest, nicht nur für Fotografen, ist am Dienstag zudem das Alpine Moterenöl-Seejagdrennen. Am Mittwoch und Freitag bietet sich für Neugierige und Trabrennfans erstmals die Gelegenheit, die Mittagspause mit dem Blick in den Sport zu verbinden. Dann starten jeweils zur Mittagszeit die Lunch-Races - schnelle, spektakuläre Trabrennen.  Am Mittwoch findet auch das längste Rennen des gesamten Derby-Meetings statt. Es geht im „Langen Hamburger“ über 3.200 Meter und um 25.000 Euro Preisgeld. 

Ein Höhepunkt des Freitags ist der Große Preis von LOTTO Hamburg (Hamburg-Trophy), das Gruppe III-Rennen über 2000 Meter und dotiert mit 55.000 Euro. Zuvor werden bereits die Lunch-Races zur Mittagszeit die Fans des Trabrennsports locken.
Samstags wird mit dem Hanshin- Cup und dem Hamburger Stuten-Preis großer Rennsport geboten: der Hamburger Stuten-Preis führt über 2.200 Meter und ist mit 55.000 Euro dotiert.
 
Und dann ist auch schon „Derby-Time“ am Sonntag, 10. Juli mit aufgeregten Pferdebesitzern, um Ruhe bemühten Trainern und meist stillen Jockeys. Die Gefühle fahren „Achterbahn“ und das schon Stunden vor 17.10 Uhr. Das  ist die geplante Startzeit für das IDEE 147. Deutsche Derby…. 
 
Neues Mitglied in der Rennleitung
Dr. Peter Tasch, der seit Jahrzehnten Chef der Rennleitung auf deutschen Bahnen  und auch beim Derby-Meeting einen Institution war, hat zum Jahresende 2015 diese Tätigkeit aufgegeben. Tasch: „Dann steht im Lebensalter eine Acht bei mir davor. Es ist der richtige Zeitpunkt, die Rennleitertätigkeit aufzugeben.“ Die Nachfolge des erfahrenen Dr. Peter Tasch hat Frank Becker übernommen. Der gebürtige Bühler hat ein gerüttelt Maß an Erfahrung, ist seit 2001 im Bereich Rennleitung tätig. Becker war von 2001 bis 2003 in Berlin-Hoppegarten als Präsidiums-Beauftragter des Rennvereins tätig.
 
Home of the Derby erwartet viele Besucher
Hamburg-Horns Bürger kennen und lieben ihre Derby-Woche. „Das ist für uns ganz wichtig und wir freuen uns immer wieder darüber, dass doch etliche Horner Bürger in jedem Jahr mit anpacken und helfen“, unterstreicht der HRC-Vorsitzende
Eugen-Andreas Wahler. Im „Home of the Derby“ wurde in den vergangenen Wochen alles für das Spitzenereignis im deutschen Galopp-Sport vorbereitet, Bahn und Umfeld kontrolliert und gerichtet, Rails gebaut und der Aufbau von Zelten und Böden für den Marktplatz im Innenbereich der Rennbahn vorbereitet. Gut gerüstet
ist der HRC auch für die vielen Besucher, die ein vielfältiges Angebot an Tickets für jeden Geldbeutel vorfinden und auch eine Reihe von Renntagen, an denen Stehplätze zum Nulltarif zu haben sind. Derby-Meeting - das soll immer auch eine offene Veranstaltung für alle sein, die Pferdesport lieben und die Spannung und Aufregung rund um die traditionsreiche Bahn erleben möchten.
 
Kinderland und Kinderhüte
Das gilt insbesondere auch für die ganz jungen Besucher, für deren Bewegungsbedürfnis ein großes Kinderland aufgebaut wird. Dort können junge Rennbahnbesucher herumturnen, toben, spielen, malen oder schminken. Dort wird auch der Treffpunkt für den Kinder-Hutwettbewerb sein. Der Hamburger Renn-Club möchte den jüngsten Derby-Besuchern (bis 14 Jahre) die Gelegenheit geben, lustige und phantasievolle Kopfbedeckungen zu basteln und am Sonntag, 10. Juli, am Kinder-Hutwettbewerb teilzunehmen. Ab elf Uhr öffnet die Rennbahn ihre Tore und dann wird im Kinderland fleißig fotografiert. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, Mädchen und Jungen bis 14 Jahre dürfen gern mitmachen und tolle Preise gewinnen.
 
Tickets?
Derbykarten für Stehplätze, Logen, Balkon und mehr gibt es im Vorverkauf. Alles was man darüber wissen muss, findet man unter www.galopp-hamburg.de oder unter der Telefonnummer (040) 651 82 81. Auf www.galopp-hamburg.de wird auch die Renntagsübersicht laufend aktualisiert und man findet Details zur Derby-Geschichte, über die Rennbahn und den Hamburger Renn-Club.   ↑

30.06.2016

Imke Willenbrock ist "die Neue" beim Pferdesportverband Schleswig-Holstein

Sie freut sich drauf: Am 1. Juli beginnt für Imke Willenbrock ganz offiziell ihre neue Aufgabe als Leistungskoordinatorin Pferdesport im Pferdesportverband Schleswig-Holstein in Bad Segeberg. „Ich sitze schon am PC“, lacht die 48 Jahre alte Fachfrau in Sachen Sport und Verwaltung. Die in Hamburg geborene Reiterin und Bankfachfrau tritt die  …

Sie freut sich drauf: Am 1. Juli beginnt für Imke Willenbrock ganz offiziell ihre neue Aufgabe als Leistungskoordinatorin Pferdesport im Pferdesportverband Schleswig-Holstein in Bad Segeberg. „Ich sitze schon am PC“, lacht die 48 Jahre alte Fachfrau in Sachen Sport und Verwaltung. Die in Hamburg geborene Reiterin und Bankfachfrau tritt die Nachfolge von Landestrainer Detlef Peper an, der mit 65 Jahren zwar aus dem Amt scheidet, gleichwohl für den Sport nicht verloren geht.

Neu zugeschnittene Aufgaben
Verbunden ist mit dem Ausscheiden Pepers aus dem Job auch einen Veränderung der Aufgaben. „In gewisser Form bin ich Nachfolgerin des Landestrainers, tatsächlich aber haben die Reiterinnen und Reiter alle ihre Heimtrainer“, so Willenbrock, die Detlef Peper in den vergangenen Wochen bereits oft begleitete, um die Details der Arbeit kennen zu lernen. Willenbrock: „Heute geht es darum, die Schnittstelle zwischen dem Pferdesportverband in Bad Segeberg, der FN in Warendorf und den Reitern und ihren Familien zu sein.“ Gleichwohl wird es auch künftig Trainings, Stützpunktturniere und Lehrgänge im Norden geben.

Reiten oder fliegen?

Imke Willenbrock ist vertraut mit den Gegebenheiten im nördlichsten Bundesland und verrät auch, dass es schon länger ihr Wunsch war, Sport und Bürojob miteinander zu verbinden. Dafür gab die vielseitig ausgebildete Imke Willenbrock ihre Position in der Bank auf. Zum „Preis der Besten“ in Warendorf im
Mai war sie bereits an der Seite Pepers dabei, auch beim Fehmarn-Pferde-Festival besah sich Willenbrock die Junioren und Jungen Reiter genau in den Sichtungen und die nächsten Aufgaben warten schon mit weiteren DJM-Sichtungen.

Imke Willenbrock ist 1968 in Hamburg geboren, entstammt einer Familie von begeisterten Sportfliegern, wollte aber wie ihre große Schwester lieber reiten. Sportlich war sie im Springen, in der Dressur und in der Vielseitigkeit bis zur Kl. M erfolgreich und gehörte u.a. zu dem von Detlef Peper präsentierten, siegreichen Team der DJM Vielseitigkeit.   ↑

29.06.2016

Wundervolles Wochenende in Paris - Reiter treffen sich zur zehnten Etappe

Ein Wochenende voller Top-Sport und Entertainment steht in Paris bei der zehnten Etappe der Longines Global Champions Tour bevor. Der Weltranglisten-Dritte und derzeit führende des Rankings, Christian Ahlmann (GER) wird zum zehnten Mal in dieser Saison starten, er möchte seinen Punktestand von 209 Zählern erhöhen. Edwina Tops-Alexander (AUS) ist  …

Ein Wochenende voller Top-Sport und Entertainment steht in Paris bei der zehnten Etappe der Longines Global Champions Tour bevor. Der Weltranglisten-Dritte und derzeit führende des Rankings, Christian Ahlmann (GER) wird zum zehnten Mal in dieser Saison starten, er möchte seinen Punktestand von 209 Zählern erhöhen. Edwina Tops-Alexander (AUS) ist ihm mit 169 Punkten auf den Fersen, Rolf-Göran Bengtsson (SWE) liegt mit 160 Punkten auf Rang drei.

Die Longines Global Champions Tour - Longines Paris Eiffel Jumping findet von 1. bis 3. Juli auf dem Plaine de Jeux de Bagatelle statt, inmitten einer riesigen Grünfläche in Paris. Die besten Reiter der Welt sind am Start, sie bringen 250 Pferde mit zu einem der letzten Wettkämpfe vor den im Sommer stattfindenden Olympischen Spielen.

Der Weltranglisten-Zweite, Simon Delestre (FRA), ist dabei, ebenso die Nummer vier der Welt, Pénélope Leprevost (FRA), Nummer sieben, Kevin Staut (FRA) - sie alle wollen in ihrer Hauptstadt Paris gewinnen. Der legendäre Roger-Yves Bost (FRA) gehört auch zu den Favoriten, so wie Patrice Delaveau (FRA) oder Julien Epaillard (FRA), Adeline Hécart (FRA), Cédric Angot (FRA), Mathieu Billot (FRA) und Harold Boissonnet (FRA) – Frankreich hat die besten Reiter aufgeboten.

Den Sieg beim LGCT Grand Prix of Paris verteidigt Bertram Allen (IRL). Auch er startet hier am Wochenende. Ludger Beerbaum (GER) hat bereits in dieser Saison zweimal gewonnen, in Hamburg und in Chantilly. Er reist an die Seine wie sein Freund und Kollege John Whitaker (GBR). Die Gesamtsiegerin von 2015 Luciana Diniz (POR) ist ebenfalls vor Ort.

Außerdem am Start: Harrie Smolders (NED), Marco Kutscher (GER), Pius Schwizer (SUI), Meredith Michaels-Beerbaum (GER), Scott Brash (GBR), Maikel van der Vleuten (NED) und Lauren Hough (USA).

Das Preisgeld beträgt an den drei Turniertagen insgesamt 594 600 US-Dollar, allein der Longines Global Champions Tour Grand Prix of Paris ist mit 320 000 US-Dollar dotiert. Er findet am Samstag, 2. Juli, um 16: 30 Uhr statt. Die neue Mannschaftswertung Global Champions League wird am Sonntag, 3. Juli, um 18:15 Uhr ausgetragen.

Entertainment, inclusive einer 'Good Luck for Rio' Show am Sonntag, findet täglich statt. Die ganze Familie soll sich unterhalten bei Sport, einer live band, diversen Shows, Kunstausstellungen, einem Gastro-Zentrum. Es gibt Ponyreiten für die Kinder – alles kostenfrei!

Reiterliste: www.globalchampionstour.com/events/2016/paris/riders-and-horses/

Mehr Informationen: www.globalchampionstour.com/events/2016/paris/info/about   ↑

29.06.2016

Bericht von der 9. FN-Bildungskonferenz

Rund 500 Besucher strömten in die große Reithalle der Olympia-Reitanlage München-Riem, um sich bei der 9. FN-Bildungskonferenz über Neues und Bewährtes aus Theorie und Praxis zu informieren. Wie auch in den Jahren zuvor standen dabei nicht nur die Reittechnik und ihre Vermittlung im Fokus, es wurde auch wieder der Blick über den Zaun gewagt auf  …

Rund 500 Besucher strömten in die große Reithalle der Olympia-Reitanlage München-Riem, um sich bei der 9. FN-Bildungskonferenz über Neues und Bewährtes aus Theorie und Praxis zu informieren. Wie auch in den Jahren zuvor standen dabei nicht nur die Reittechnik und ihre Vermittlung im Fokus, es wurde auch wieder der Blick über den Zaun gewagt auf Erkenntnisse anderer Sportarten.

Waren es bei vorherigen FN-Bildungskonferenzen wissenschaftliche Fachvorträge zum Beispiel zu Erkenntnissen der Hirnforschung über menschliches Lernen oder zu Lernverhalten von Pferden stand in diesem Jahr die Frage nach der pädagogischen Qualität von Training im Fokus. Wie sieht gutes Training eigentlich aus? Woran lässt sich die Qualität überhaupt festmachen? Und wie kann sie zielgerichtet verbessert werden? Mit diesen Themen beschäftigte sich Professor Dr. Alfred Richartz von der Uni Hamburg, der in seinen Ausführungen klar machte, dass schon allein die Wahrnehmung guten Trainings sehr unterschiedlich und individuell sein kann. „Nicht jeder, der das Gleiche beobachtet, sieht und bemerkt auch das Gleiche“, erklärte er und führte dazu mit Hilfe eines kleinen Videos einen Test mit dem Auditorium durch. Und tatsächlich: Obgleich alle Anwesende denselben Film – in den jede Menge optische Fehler eingebaut worden waren – gesehen hatten, hatten die wenigsten diese überhaupt registriert.

Richartz verwies in diesem Zusammenhang auf ein Bewertungssystem, eine Art Handbuch, das er und seine Studenten erarbeitet haben und mit dessen Hilfe sich Training anhand von genau festgeschriebenen Kriterien beurteilen und verbessern läßt. Stichworte wie positives Lernklima, Respekt, Feinfühligkeit, Flexibilität und ähnlichem tauchen in diesem Bewertungs-Manual auf der einen Seite auf, negative Beobachtungen wie Reizbarkeit, Wut, Sarkasmus oder Ungeduld des Trainers aber auch Aggressionen der Sportler untereinander als Zeichen eines negativen Lernklimas auf der anderen Seite. Dabei betonte Richartz: „Negativ bedeutet hier nicht die Abwesenheit eines positiven Klimas, es ist mehr eine Frage von 'Was macht der Trainer aktiv falsch?'“

Dem Wissenschaftler war es dabei wichtig zu betonen, dass es bei der Beurteilung und Bewertung von Trainerleistungen nicht darum gehe, einen Trainer schlecht zu machen, sondern darum, ein Instrument zu finden, ihn zu verbessern. „Das kann auch jeder für sich selbst machen, indem er sich mal beim Unterrichten filmen lässt und sich dann selbstkritisch anhand der beschriebenen Kriterien beobachtet“, so Richartz. Erst wer sich selber bewusster und genauer wahrnehme, habe auch die Möglichkeit, sein Training zu verändern und zu optimieren.

Neues FN-Trainerportal vorgestellt

Um Qualitätsverbesserung ging es auch im zweiten Vortrag des Tages, diesmal direkt aus dem Hause FN geliefert: Dr. Dennis Peiler, FN-Geschäftsführer, stellte das am Tag der Bildungskonferenz online gegangene Trainerportal der Deutschen Reiterlichen Vereinigung vor, das in den vergangenen zwei Jahren von der Abteilung Ausbildung und Wissenschaft entwickelt worden ist. „Wir müssen uns ständig Gedanken darüber machen, wie wir uns stetig verbessern können“, erklärte Peiler. „Inspiriert durch andere Sportverbände, die derartige digitale Portale bereits anbieten, ist jetzt auch bei uns eine solche moderne Lernplattform entstanden.“ Das Trainerportal richtet sich an Berufsausbilder, Trainer und jeden, der sich in Sachen Unterrichten/Ausbilden informieren und weiter entwickeln möchte. In dem neuen Portal (www.pferd-aktuell/trainerportal) finden Interessierte unter anderem ausführliche Infos zu Aus- und Weiterbildungswegen für Trainer und Berufsausbilder, detaillierte Ausführungen zur Unterrichtserteilung mit vielen Tipps oder auch Infos zu Versicherungen. „Kernstück unseres digitalen Trainerportals sind neben praktischen Beispielen und Übungsreihen vor allem die Videos zu Unterricht und Unterrichtsgestaltung“, so Peiler. Rund 90 Videosequenzen umfasst das Portal bereits, weitere sollen hinzukommen. Dabei soll das Portal keine Einbahnstraße sein. Die FN hofft vielmehr auf Anregungen und Videos aus den Reihen aller Ausbilder und Trainer, die nach entsprechender Prüfung dann gegebenenfalls auf dem Portal eingestellt werden. „Dieses Trainerportal ist ein erster Schritt Richtung internetgestütztem Lernen. Es wird sich immer weiter entwickeln und nie fertig sein“, betonte Peiler. „Es ist quasi ein lebendiges Gebilde.“

Sehr lebendig ging es dann nach der Mittagspause weiter, denn da demonstrierte Klaus Balkenhol mit drei Reitern und Pferden, wie qualitätsvoller Unterricht aussehen kann. Entsprechend seines speziellen Konferenzthemas „Bewegungsgefühl erlernen anhand der Ausbildungsskala“ beschränkte sich der Reitmeister auf absolute Basispunkte der Ausbildung und verwies immer wieder auf die Bedeutung von Takt, Losgelassenheit und Anlehnung im Zusammenhang mit dem gut ausbalancierten und fühlenden Reitersitz. „Beim Reiten geht es immer darum, die Sprache des Pferdes zu erfühlen“, betonte er. „Der Reiter muss nicht nur die Bewegungen seines Pferdes erfühlen. Er muss auch fühlen, wann und wie weit er sein Pferd fordern kann, wann es Pausen braucht, wann irgendetwas nicht stimmt, und sei es die Ausrüstung. Je besser der Reiter fühlt, was ihm sein Pferd 'sagt', desto mehr Freude haben beide an der Arbeit.“ Zur Freude der Konferenzbesucher sparte Klaus Balkenhol auch nicht mit Kritik an manchem Fehlverhalten im Pferdesport und mahnte am Schluss seiner Lehrdemonstration: „Nicht das Spektakuläre ist das wahre Highlight, sondern das zufriedene Pferd, das lange gesund bleibt.“

Um Gesundheit oder vielmehr fehlende beziehungsweise eingeschränkte Gesundheit ging es in der nächsten Praxis-Demonstration des Tages, bei der der Bayerische Berufsausbilder, Richter und ehemalige Vielseitigkeitsreiter Bruno Six sich des Themas Inklusion annahm. In einer kurzweiligen und beeindruckenden Abteilungssequenz mit sechs Reitern, davon vier Reiter mit mehr oder weniger schweren Behinderungen, zeigte er, dass gemeinsamer Gruppenunterricht durchaus möglich und vor allem auch erstrebenswert ist. „Leider bestehen bei manchen Reitschulen und Ausbildern immer noch gewisse Berührungsängste wenn es um Reitschüler mit Behinderungen geht“, erklärte Six, auf dessen Straußenhof in Waakirchen bereits seit Jahrzehnten erfolgreich mit behinderten und nicht behinderten Reitschülern gearbeitet wird. Den Zuschauern zeigte Six, wie sich mit passenden Ausbildertipps zu Sitz und Einwirkung körperliche Defizite der Reiter kompensieren lassen, so dass sie durchaus mit den nichtbehinderten Reitschülern mithalten konnten. Ein Blick in die strahlenden Gesichter aller Reiter sagte mehr als tausend Worte.

Einen großen Sprung zu einem ganz anderen Thema machte – vor der traditionellen Ehrung ausgewählter Amateurausbilder mit der Lütke-Westhues-Auszeichnung – der letzte Praxis-Beitrag des Konferenztages, präsentiert von Westerntrainer Thomas Christ aus Kraiburg am Inn. Auch wenn sicher die Mehrheit der Zuschauer aus der klassischen Reiterei kam und ihnen Jogg und Loop, beim Pleasure die sehr langsamen Varianten von Trab und Galopp, vielleicht ein wenig fremd vorkamen, so lauschten sie doch gebannt den klaren und gut nachvollziehbaren Erläuterungen von Christ. Mit drei Pferd/Reiter-Kombinationen erklärte er darüber hinaus auch unterschiedliche in der Westernreiterei gebräuchlichen Zäumungen und wies darauf hin, dass – egal ob mit oder ohne Gebiss – jede bei falscher Handhabung scharf wirken kann. „Eine gute Ausbildung des Reiters ist deshalb auch in der Westernreiterei die Voraussetzung für gutes und pferdefreundliches Reiten“, betonte er.

Dass, um den Bogen zum ersten Vortrag des Tages zu schlagen, alle Ausbilder einen qualitätsvollen Unterricht geben und gegeben hatten, bewiesen das ungebrochene Interesse aller Konferenzteilnehmer bis zum Schluss sowie die angeregten Diskussionen beim abschließenden Sektausklang. „Nach der Bildungskonferenz ist vor der Bildungskonferenz“, so Eva Lempa-Röller, Organisatorin der Bildungskonferenzen. Die Landreitschule Hoya ist bereits als Austragungsort für 2017 angefragt worden. Dr. Britta Schöffmann   ↑

29.06.2016

DM Fahren: Zweispänner zu Gast in Schwaiganger

Ganz im Zeichen des Fahrsports steht das erste Juliwochenende auf dem Bayerischen Haupt- und Landgestüt in Schwaiganger. Dann spannen vom 1. bis 3. Juli die besten Zweispännerfahrer des Landes ihre Ponys und Pferde an, um ihre neuen Deutschen Meister zu ermitteln.

Los geht es für alle Starter am Freitag, 1. Juli, mit der Dressurprüfung. Hier gilt  …

Ganz im Zeichen des Fahrsports steht das erste Juliwochenende auf dem Bayerischen Haupt- und Landgestüt in Schwaiganger. Dann spannen vom 1. bis 3. Juli die besten Zweispännerfahrer des Landes ihre Ponys und Pferde an, um ihre neuen Deutschen Meister zu ermitteln.

Los geht es für alle Starter am Freitag, 1. Juli, mit der Dressurprüfung. Hier gilt es für die Ponys am Vormittag und die Pferde am Nachmittag, sich eine gute Ausgangsposition zu verschaffen, ehe am Samstag, 2. Juli, die Geländefahrt ansteht. Über die Titelvergabe entscheidet dann am Sonntag, 3. Juli, das abschließende Hindernisfahren. Während bei den Pony-Zweispännern A-Kader-Fahrer Christof Weihe (Petershagen) alles geben wird, um seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen, wird es bei den Pferden in diesem Jahr definitiv einen neuen Titelträger geben. Marco Freund (Dreieich), der sich im vergangenen Jahr in Lähden den Titel sichern konnte, ist in Schwaiganger nicht am Start – dafür haben jedoch alle Pferde-Zweispänner aus dem aktuellen Bundeskader ihr Kommen angekündigt. Da für die Zweispännerfahrer in diesem Jahr kein Championat ansteht, sind die Deutschen Meisterschaften eines der Saison-Highlights.

Neben Meisterschaftsehren geht es in Schwaiganger auch um die Qualifikation zum Moritzburger Fahrpony-Championat sowie zum DKB-Bundeschampionat des Schweren Warmbluts, die vom 19. bis 21. August in Moritzburg stattfinden. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.schwaiganger.bayern.de sowie unter www.turniergemeinschaft-schwaiganger.de. hoh   ↑

29.06.2016

Stuten-Power und ein echtes Mammutprogramm

Sieben Top-Renntage innerhalb von nur neun Tagen – die Derby-Woche ab diesem Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn steht vor der Tür. Einmal mehr werden die Highlights in der Hansestadt die Fans des Pferdesports im ganzen Land begeistern. Natürlich blicken schon jetzt alle gespannt auf Das IDEE 147. Deutsche Derby, das Rennen des Jahres  …

Sieben Top-Renntage innerhalb von nur neun Tagen – die Derby-Woche ab diesem Samstag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn steht vor der Tür. Einmal mehr werden die Highlights in der Hansestadt die Fans des Pferdesports im ganzen Land begeistern. Natürlich blicken schon jetzt alle gespannt auf Das IDEE 147. Deutsche Derby, das Rennen des Jahres als Bestandteil der German Racing Champions League am Abschlusstag, dem 10. Juli, aber auch die anderen Tage haben es in sich.

In der Abfolge Samstag – Sonntag – Dienstag – Mittwoch – Freitag – Samstag und Sonntag bekommen Sie Leckerbissen auf dem grünen Rasen geboten. Los geht es am Samstag, 2. Juli 2016 mit elf Rennen ab 11:35 Uhr. Die frühe Anfangszeit erklärt sich aus der Zusammenarbeit mit der französischen Wettgesellschaft PMU, die ersten vier Rennen werden  live in die Wettannahmestellen nach Frankreich überträgt. Zum Programm gehören auch zwei Trabrennen.

Sportlicher Höhepunkt ist das Franz-Günther von Gaertner-Gedächtnisrennen (10. Rennen um 16:30 Uhr, Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m), das an den langjährigen Präsidenten des Hamburger Renn-Clubs erinnert und in der Tradition der Hamburger Stutenmeile steht.

Elf dreijährige und ältere Pferdedamen geben sich hier die Ehre. Eine der Favoritinnen ist die im Besitz des Stalles 5-Stars der Bremer Rennvereinspräsidentin Tonya Rogge stehende Rosebay (mit dem gerne als „fliegender Holländer“ titulierten Jockey Adrie de Vries). Ihr knapper Erfolg in einem Listenrennen in Köln ist gerade erst knapp zwei Wochen her, war aber das richtige „Warm-Up“ für den Auftritt in der Hansestadt. Ihr Trainer Markus Klug führt unverändert die Statistik an.

Eine starke Kontrahentin dürfte die von Altmeister Hans-Jürgen Gröschel in Hannover vorbereitete dreijährige Shy Witch (Ian Ferguson) sein, die mit den 1.000 Guineas in Düsseldorf beinahe schon einen Klassiker gewonnen hätte – sie stürmte am Ende auf den zweiten Platz.

Doch damit nicht genug. Denn auch Stuten wie Monaco Show (Jozef Bojko), Vierte in den Guineas, oder die im Besitz von Direktoriums-Präsident Albrecht Woeste (Stall Grafenberg) stehende Nymeria (Andreas Suborics), Zweite in der Badener Meile, sowie Schützenpost (Alexander Pietsch) haben das Zeug zur Siegerin.

Und dann wären da noch zwei sehr hoch einzustufende Gäste: Excilly kommt aus England – sie war im März mehrfach in Top-Rennen in Dubai vorne dabei und lief auch zuletzt in Ascot nicht schlecht. Mit Dennis Schiergen bekam der Jockey von Derby-Favorit Boscaccio den Ritt! Die Französin Toinette (Fabrice Veron) gehört der Familie Rothschild und vertritt den Stall von Trainer Henri-Alex Pantall, dessen Deutschland-Expeditionen stets bestens vorbereitet sind.

Auch das weitere Horner Auftakt-Programm kann sich sehen lassen, mit einem Ausgleich II als Vorlauf der Hoppegartener Sprint-Serie und zwei Rennen mit der beliebten Viererwette, in der jeweils 10.000 Euro als Garantie-Auszahlung an die Wetter ausgeschüttet werden. Hochspannung in Horn – das ist ab Samstag das Motto!   ↑

29.06.2016

Teilnehmer für Bundesnachwuchschampionat Dressur nominiert

Im Anschluss an einen Auswahllehrgang in Warendorf sind die Teilnehmer für das Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter nominiert worden. Insgesamt konnten sich 30 Reiter für den Start empfehlen. Das Bundesnachwuchschampionat findet traditionell im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und Springen statt, die in diesem Jahr vom 19.  …

Im Anschluss an einen Auswahllehrgang in Warendorf sind die Teilnehmer für das Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter nominiert worden. Insgesamt konnten sich 30 Reiter für den Start empfehlen. Das Bundesnachwuchschampionat findet traditionell im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und Springen statt, die in diesem Jahr vom 19. bis 21. August in Riesenbeck ausgetragen werden.

Und das sind die Nominierten: Lisa Casper (Donzdorf/BAW) mit Birkhof`s Sirtaki, Kim Heininger (Mosbach/BAW) mit Romina, Alisa Miller (Altusried/BAY) mit Sullivan, Nina Trappmann (München/BAY) mit San Remo, Paula Franz (Schöneiche/BBG) mit Sir Rubin, Joya Catharina Stolpmann (Quickborn/HAM) mit Dajano, Lara Rux (Wienhausen/HAN) mit Rosalinde, Aylin Wichnewski (Sittensen/HAN) mit Florion, Kim Zoe Müller (Fulda/HES) mit Barnetta, Tina Schröder (Kirchhain/HES) mit Esprina de Lux, Inga Katharina Schuster (Frankfurt/HES) mit Rock Star, Caroline Lass (Tempel/MEV) mit Ugrant, Romy Allard (Dormagen/RHL) mit Summer Rose, Johanna Ostermann (Bonn/RHL) mit Femme Jolie, Leon Gabriel Flock (Bonn/RPF) mit Felicissima, Christine Busch (Borken/WEF) mit Real Diamond, Korinn Fleddermann (Lienen/WEF) mit Royal Edition, Moritz Lennart Settertobulte (Hövelhof/WEF) mit Benni Balou W, Sina Eilers (Varel/WES) mit Sokrates von Nymphenburg sowie Nina Zur Lage (Bersenbrück/WES) mit La Diva. Als erste Reserve wurde Caroline Locklair (Mohrkirchen/SHO) mit Coop Royale nominiert, zweite Reserve ist Emely van Loon, (Mandelbachtal/SAL) mit Schwabenstolz, dritte Reserve Anne Schröder (Frelsdorf/HAN) mit Houston B. Hb   ↑

29.06.2016

Junger Student reitet den ungeschlagenen Derby-Favoriten

Der 10. Juli 2016 könnte der größte Tag im bisherigen Leben von Jockey Dennis Schiergen werden: An diesem Tag findet auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das bedeutendste deutsche Galopprennen des Jahres statt – das IDEE 147. Deutsche Derby (der vierte Lauf der neugeschaffenen German Racing Champions League). Der Kölner reitet dort den heißen  …

Der 10. Juli 2016 könnte der größte Tag im bisherigen Leben von Jockey Dennis Schiergen werden: An diesem Tag findet auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das bedeutendste deutsche Galopprennen des Jahres statt – das IDEE 147. Deutsche Derby (der vierte Lauf der neugeschaffenen German Racing Champions League). Der Kölner reitet dort den heißen Favoriten auf den Sieg in dem mit 650.000 Euro dotierten Gruppe I-Spektakel über 2.400 Meter – sein Name ist Boscaccio aus dem nur rund 15 Pferde umfassenden Hannoveraner Rennstall von Christian Sprengel.


Dennis Schiergen könnte das schaffen, was seinem Vater, dem Erfolgstrainer Peter Schiergen (fünf Derbysiege als Trainer, aber keiner als Jockey) im Rennsattel versagt geblieben ist - ein Triumph im sogenannten Blauen Band! Dabei ist der älteste von drei Söhnen des Coaches erst 21 Jahre alt und neben dem Jockey-Job Student am Kölner Fresenius-Institut. Sport-Medien-Event-Management heißt sein Fach, wenige Tage vor Beginn der Hamburger Derby-Woche (2.-10. Juli) gab er die Bachelor-Arbeit ab.


Aber seine Leidenschaft sind die schnellen Pferde – davon zeugen rund 170 Erfolge in seiner noch jungen Karriere. Doch einen solchen dreijährigen Star-Galopper wie Boscaccio, der dem in Seevetal bei Hamburg wohnenden Rainer Hupe und drei befreundeten Ehepaaren gehört, hat er noch nicht zuvor im Derby geritten.

Seit Monaten ist Dennis Schiergen schon der Steuermann des Hengstes, der sowohl im Hannoveraner Derby-Trial, als auch zuletzt im Oppenheim-Union-Rennen in Köln, dem bedeutendsten Vorbereitungsrennen auf das „Rennen der Rennen“, begeisterte. Dort untermauerte das Team Boscaccio/Schiergen seine Favoritenrolle auf den Derby-Sieg eindrucksvoll.

Daher bleibt der junge Student und Spitzenjockey gelassen: „Wir haben natürlich eine sehr gute Ausgangslage für das Derby. Zum einen von den Leistungen her, die er bisher gezeigt hat und zum anderen durch Boscaccio selber. Deswegen kann ich ganz beruhigt in Richtung Derby schauen.“

Am 10. Juli könnte die Sensation perfekt sein und der junge Jockey sowie das engagierte Besitzer-Trainer-Team auf dem Siegertreppchen stehen – im IDEE 147. Deutschen Derby, dem Galopprennen des Jahres 2016 in Hamburg-Horn!   ↑